Kargs Kummerkasten

 

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich in unser Online-Gästebuch einzutragen. Ich freue mich, Ihre Wünsche, Anregungen und Eindrücke zu erfahren.

 

Impressum: Jürgen Karg, Fasanenweg 2, 75428 Illingen,

                    juergenkarg@web.de

 

Hinweis in eigener Sache:

Ich habe Anlass, darauf hinzuweisen, dass der Text meiner Anzeige, den ich telefonisch an eine Mitarbeiterin von Google übermittelt habe, ohne Rücksprache verändert wurde, was mich in rechtliche Schwierigkeiten bringen könnte. Der Service ist dort miserabel.

Ich habe weder eine Praxis als Psychiater, noch bin ich in der Lage, Therapiesitzungen zu leiten. Das wäre Anmaßung mit der Absicht zum Betrug. Den bei 11880 zerfledderten Anzeigentext habe ich weder vorab erfahren, und schon gar nicht autorisiert. Er hat mir hier Anwaltspost beschert, siehe 4. bis 6. Dezember.

Mein Denkansatz zu den Temperamenten kam dadurch zustande, dass ich als einfacher Musiker, Mitmensch und Gast Erfahrungen machte und bedachte, und mich niemals als Autoritätsperson übergeordnet habe. Es ist das Gegenteil des Vorgehens eines Therapeuten, wozu ich gänzlich ungeeignet wäre. Mir kommerzielle Interessen zu unterstellen, wäre weit hergeholt. Mein Denkansatz ist also reine Theorie, mit der ich mich keinesfalls ins Therapie-geschäft drängen möchte, er kann jedoch Hinweise zur Selbsttherapie geben.

 

Für diejenigen, die einen von mir konzipierten Anzeigentext nicht kennen, führe ich hier einen an.

             Die 4 Temperamente oder das Psychokreuz

            Eine Theorie der sexuellen Wechselwirkungen

            Ein Denkansatz zum Verhalten von Mensch und Tier

            Nur die Sexualität kann die 4 T. eindeutig definieren.

 

25.12.19 Meine Anzeigen wurden bei Google nicht geschaltet. Es war bloß der Trick einer Räuberbande, um mich hinzuhalten: Ich musste auf meinem Konto entdecken, dass ein Betrag über 2145 € am 28.11. abgebucht wurde, den ich noch am letzten möglichen Tag (19.12.) rückbuchen konnte. Es handelt sich um pure Räuberei, fernab jeglicher Abmachungen. Die Niedertracht ist kaum zu überbieten.

 

25.1.20 Eine Zusammenfassung des bisher in diesem Krimi Geschehens und Fortsetzung findet man unter Aktuelles auf der Taskleiste.

 

Kommentare

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  • Bianca Drehling (Mittwoch, 06. Oktober 2021 14:37)

    Hierzulande werden sie Liparische Inseln genannt, die Italiener nennen die vulkanische Inselgruppe im Norden Siziliens aber eigentlich Äolische Inseln bzw. Isole Eolie, denn laut einer griechischen Legende lebte hier einst der Gott des Windes, Eolis. Tatsächlich sind die Winde rund um die Insel teilweise sehr wechselhaft, sodass im Laufe der Jahrhunderte einige Schiffe auf die die Inseln umgebenden Meeresgründe sanken. Das tut der Attraktivität der Inselgruppe aber keinen Abbruch – ganz im Gegenteil: die Inseln sind ein wahres Paradies für Taucher und Abenteurer aber auch für alle Ruhesuchenden. Schließlich sind die sieben bewohnten Inseln kaum touristisch frequentiert, unglaublich ursprünglich und bieten mit dem einzigen, regelmäßig aktiven Vulkan Europas ein atemberaubendes Naturschauspiel – und das alles ganz in unserer Nähe. Kaum zu glauben, oder? Lest weiter und erfahrt mehr über den letzten Geheimtipp im Mittelmeer!

  • Monika Minder (Dienstag, 05. Oktober 2021 16:47)

    Katzenfreundschaft

    Als Wuschu nach Hause kam, hinkte sie und hob die rechte vordere Pfote immer wieder in die Höhe. Auch sah sie ziemlich mitgenommen aus. Am Ohr hatte sie eine kleine Verletzung und das lange Fell war struppig. Am Bauch hatte sich sogar eine kleine Schnecke verfangen in ihren langen Haaren.

    Wuschu ist übrigens eine Katzendame, eine Langhaarkatze.

    Kaum war sie im Haus legte sie sich erschöpft auf den kühlen Küchenboden und man sah, dass sie einfach nur verschnaufen wollte. Also liess ich sie in Ruhe. Nach einer Weile stand sie dann doch auf und wollte natürlich fressen. Alle Katzen wollen immer nur fressen. Vor allem, wenn sie lange unterwegs gewesen sind.

    Wenn Wuschu am Fressen ist, ist das ein günstiger Augenblick, und ich kann ihr Fell putzen. Das mag sie nämlich nur mit einer feinen Bürste. Diesmal aber brauchte ich den Kamm und den mochte sie nicht besonders. Das rupfte ein bisschen. Und in der Tat musste ich einiges an Blättern und Holzschnitzeln aus ihrem Fell kämmen.

    Und natürlich habe ich zuerst die Schnecke befreit. Dafür musste ich mit einer Schere ein bisschen von den Katzenhaaren wegschneiden. Die Schnecke war richtiggehend eingedreht in den langen Haaren am Bauch der Katze. Als ich die Haare weggeschnitten hatte, fiel die Schnecke auf den Boden. Dort hatte ich bereits ein Stück Karton hingelegt, damit sie nicht so unsanft landet. Und damit konnte ich die Schnecke auch hinaus tragen und in das Gras legen. Jetzt war sie wieder frei und in der Natur. Das war gut.

    Wuschu war mittlerweile fertig mit Fressen und legte sich aufs Sofa um ihren Schönheitsschlaf zu halten und sich auszuruhen. Am Ohr musste ich noch etwas Blut wegwischen, aber danach sah sie wieder ganz ordentlich aus. Sie schnurrte, das war ein gutes Zeichen. Wer sie allerdings so zugerichtet hatte, wusste ich nicht.

    Schon in der Nacht wollte Wuschu wieder nach draussen. Ich hörte das Katzentörchen klappern. Es dauerte nicht lange ertönte ein schrilles hohes Miauuuuuuu durch die stille Nacht. Das konnte nur der schwarze Nachbarskater Mogli sein. Und so stand ich auf und ging nachsehen.

    Tatsächlich lauerten die beide vor dem Fenster herum. Wuschu noch auf dem Fensterbrett und Mogli auf der anderen Blockseite. Und wieder jaulte er jämmerlich. Miauuuuuuu, miauuuuuu.... . Ich musste etwas tun, sonst wird die ganze Nachbarschaft aufgeweckt, dachte ich.

    Gerade wollte ich mich umdrehen und schon hatte Mogli einen heftigen Satz auf meinen Wuschu genommen und sie gebissen und verhauen. Wuschu lag jetzt am Boden auf dem Rücken und Mogli auf ihr. Sie kreischten beide. Das konnte nicht gut gehen. Ich holte schnell einen Eimer Wasser und goss ihn über die Katzen, so dass beide in alle Richtungen davonrannten.

    Jetzt war endlich Ruhe.

    Wuschu kam auf der anderen Seite des Hauses wieder in die Wohnung und legte sich aufs Sofa. Ich streichelte sie noch bis sie sich beruhigt hatte.

    Anderntags gingen sich die beiden Katzen aus dem Weg. Und auch die folgenden Tage waren sie vorsichtig, wenn sie sich begegneten. Es dauerte ziemlich lange bis sich die beiden akzeptieren konnten und nicht mehr aufeinander los gingen. Einmal kam es sogar vor, dass sie friedlich nebeneinander auf dem Rasen lagen und chillten. Wer weiss, vielleicht entsteht daraus noch eine richtig gute Katzenfreundschaft.

  • Dr. Peter Feil (Dienstag, 05. Oktober 2021 16:43)

    Hanf

    Einjährige Pflanze, die nur einen einzelnen Stengel von 2 – 4 m Höhe treibt; mit kleinen, windbestäubten Blüten und langstieligen, fingerförmigen Blättern. Die Stängel der Pflanze enthalten Fasern (Bastfasern) von weißlicher, grauer, grünlicher oder gelber Färbung, die versponnen und zur Herstellung von Bogensehnen, Garnen, Seilen, Netzen, Segeltuch u.a. verwendet wurden (Verarbeitungstechnik: s. Flachs).
    Hanffasern sind weniger dehnbar als Flachsfasern, dafür robuster, länger und reißfester als diese. Die Verwendung der Hanffasern für textile Zwecke war den Germanen schon in vorrömischer Zeit bekannt. Die durch Drusch gewonnenen Samenkörner der weiblichen Pflanze dienten in verschiedenen Zubereitungsarten zu Speisezwecken; außerdem wurde aus ihnen Hanföl gepresst, das als Speiseöl sowie zur Seifen- und Firnisproduktion diente. Die betäubende Wirkung der Pressrückstände war bekannt und wurde in der Volksmedizin ausgenutzt. (Wirkstoff: Delta-9-Tetrahydrocannabinol, THC).
    Eine bedeutende Rolle spielte Hanf als Rohstoff bei der frühen ®Papierherstellung.
    Eine medizin. Anwendung von Hanf findet sich erstmalig bei Dioscurides (1. Jh. u.Z.),der ihn als Antaphrodisiacum verwendet. Sein späterer Kollege Galenus (2. Jh. u.Z.) dagegen empfiehlt ihn wegen seiner beruhigenden und aphrodisierenden Wirkung. Bekannt war, dass Hanfgenuss über einen längeren Zeitraum schädliche Nebenwirkungen wie Magenschmerzen und Kopfweh zeitige. Bei Hildegard v. Bingen (12. Jh.) ist die erste Erwähnung des Hanfes in der ma. Literatur zu finden (Zit. Hans Haas). Von der arab. Heilkunde her hatten im 11. Jh. Kreuzfahrer das Wissen um den wirkungsvolleren indischen Hanf (Cannabis sativa var. indica) und dessen betäubende Wirkung der abendländischenSchulmedizin bekannt gemacht. Fortan dienten getrocknete Blätter und Blüten der weibl. Hanfpflanze zur Herstellung von Mitteln gegen Rheuma und Lungenerkrankungen sowie als Ersatz für Opium.

  • Oslana Jekuratie (Dienstag, 05. Oktober 2021 15:47)

    Allein der Wind

    Allein der Wind
    Wieviel an Not darf zu uns hier herein?
    Wieviel Elend lassen wir zu?
    Geht bald noch ein Flüchtling im Hassfeuer ein,
    findet bei uns solche Ruh?
    Fällt es uns schwer, einfach menschlich zu sein?
    Strengt uns das an? - Was meinst Du?
    Ich träume davon: Wir öffnen Herz und Hand.
    Sei freundlich zum Fremden, deutsches Land!

    Wer zündelt an unsrem Gemeinsinn herum?
    Wer nimmt Flüchtlingsheime aufs Korn?
    Wer zieht sich den Scheitel wie Adolf rechts rum?
    Wer bläst in's Germania-Horn?
    Wer brüllt braune Sprüche, noch dümmer als dumm?
    Wer schiebt gern die Unschuld nach vorn?
    Ich träume davon: Sie werden weiß wie Wand.
    So sei wieder rein, mein deutsches Land!

    Ist Deutschland tatsächlich Sozialamt der Welt?
    Trägt das Land, das arm ist, nicht mehr?
    Stehn Häuser nicht leer? Warum baut man nur Zelt'?
    Kommt, wer geflohn, wegen Geld her?
    Wird dem, der hinsieht, nicht der Blick aufgehellt?
    Fällt Schwache zu stützen nur schwer?
    Ich träume davon: Wir flechten neu das Band.
    Wend' dich hin zum Kleinen, deutsches Land!

    Wer Waffen verkauft, trägt der Mitschuld am Krieg?
    Darf der sich der Opfer erwehrn?
    Erringt Deutschlands Wirtschaft politischen Sieg,
    will nur eignen Vorteil vermehr'n?
    Singt mancher Dax-Vorstand leis: »Maikäfer flieg!«,
    lullt ein, die sich könnten beschwern?
    Ich träume davon: Wir legen einen Brand.
    Wir halten uns wach im deutschen Land.

    Wenn schon ein Til Schweiger den Mund weit aufmacht,
    solln wir da nicht auch rufen, schrein?
    Wenn JOKO wie GRÖNE die Hasser auslacht,
    näss' ich mich dann immer noch ein?
    Wenn BAP, HOSEN, PUR mucken, dass es rechts kracht,
    bleibt, wer das gern hört, trotzdem klein?
    Ich träume davon: Getriebe stoppt der Sand.
    Erhebe dich endlich, deutsches Land!

    Wir haben die Kraft, solln wir weiter nur ruhn?
    Die Flüchtenden brauchen uns, Leut'.
    Es ist an der Zeit etwas Bessres zu tun.
    Wird's einfach, wenn man länger scheut?
    Wer zögernd, verzagt, nur ein schüchternes Huhn:
    Wär's leichter erst morgen statt heut?
    Ich träume davon: Wir lassen allen Tand.
    Schütz', die zu dir flüchten, deutsches Land!

  • Bianca Stahl (Dienstag, 05. Oktober 2021 15:41)

    Imponiergehabe von Pferden

    Die obige Darstellung der Rangordnung innerhalb einer Pferdeherde ist ein sehr vereinfachtes Modell, zeigt aber besser verständlich ihr Prinzip auf.
    In der Realität sind die Hierarchiestrukturen in der Herde komplexer. Sie orientieren sich nicht nur am Grad der Aggressivität und Stärke eines Individuums, sondern auch an seinen besonderen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften. Die "gewählten" Anführer wissen beispielsweise, wie sie relativ energiesparend mit dem Alphatier fertig werden, so daß auch die anderen Herdenmitglieder ans Futter oder ans Wasser kommen. Die übrige Zeit zeigen sie vielleicht ein wenig dominantes Verhalten.
    Einem ansonsten kaum dominanten Pferd folgen alle anderen wiederspruchslos und ganz selbstverständlich, wenn es darum geht, eine neue Wasserstelle zu finden, weil sie wissen, daß dieses Pferd ein besonderes Gespür dafür hat. Für diese konkrete Rolle hat dieses Pferd plötzlich allen anderen Herdenmitgliedern gegenüber den höchsten Rang.
    Oder ein rangniedriges Pferd kommt auf die Idee, das trockene Heu vor dem Fressen im Wasser der Tränke einzuweichen. Die anderen Pferde haben trotz des niedrigen Ranges dieses Pferdes überhaupt kein Problem damit, diese Idee zu kopieren. Bald "matschen" alle Pferde im Stall mit ihrem Futter in den Tränken herum, die dann viel öfter gereinigt werden müssen als früher...

    Das in manchen Dokumentarfilmen oder Büchern bemühte Prinzip des Leithengstes stimmt so nicht. Nur, weil sich Hengste so kamerawirksam in Szene setzen können, heißt das noch lange nicht, daß ihre Aggressivität und Stärke ausreichen, daß die übrigen Herdenmitglieder ihnen vertrauensvoll folgen. Die Rolle des Gefahrenwarners innerhalb der Herde kann aufgrund seiner Kompetenz und Ausgeglichenheit ein ganz anderes Pferd innehaben. Die Erziehung und Disziplinierung von Jungpferden übernimmt oft eine erfahrene Leitstute. Damit hat der Hengst meist gar nichts zu tun. Aus diesen Gründen können auch vom Menschen zusammengestellte Herden funktionieren, die ohne Hengste auskommen müssen.

    Ein Pferd kann z. B. aufgrund fortgeschrittenen Alters oder Krankheit seinen bisherigen Rang vollständig verlieren. Solche Pferde sind dann plötzlich manchmal sehr empfänglich für besondere Zuwendung durch den Menschen. Abgesehen von solchen Ausnahmen bleibt die Rangordnung innerhalb einer Herde ziemlich stabil, solange das betreffende Pferd die von ihm erwartete Kompetenz oder seine Kraft und Aggressivität unter Beweis stellen kann.

  • Dipl.-Geol. Florian Becker (Sonntag, 03. Oktober 2021 15:43)

    Vulcano

    Die Insel Vulcano ist das heimliche Highlight bei einer Reise auf die Liparischen Inseln! Auf einem kurzen, leicht zu bewältigenden Anstieg ist man am Kraterrand und erreicht eine bizarre Welt voller Schwefel, Vulkandämpfen, aber auch tollen Ausblicken auf die anderen Inseln. Mit etwas Glück sieht man vom höchsten Punkt des Kraterrandes sogar den Ätna auf Sizilien.

    Der letzte große Ausbruch des Gran Cratere liegt schon mehr als 100 Jahre zurück: von 1888-1890 ist der der Vulkan das letzte mal ausgebrochen. Teile der nahen Ortschaft sowie eine Schwefel- und Alaunmine im Krater wurden dabei zerstört. Der Ausbruch dauerte knapp 2 Jahre und war relativ explosiv. Nach dieser Eruption werden Ausbrüche mit ähnlicher Explosivität weltweit als „vulcanianisch“ bezeichnet. Das Wort „Vulkan“ indes kommt vom römischen Gotte des Feuers und der Schmiede, Vulcanus, dessen Sitz die Römer hier im Untergrund vermuteten (wie übrigens auch die Griechen bei Hephaistos).

    Letzter Ausbruch des Vulcano anno 1890 (Bildquelle: Wikimedia Commons)Seit seinem letzten Ausbruch plagen den Vulkan der südlichsten Insel des Archipels „arge Bauchschmerzen“, wie die Strombolaner schmunzelnd über die Nachbarinsel bemerken. Dies kann man schon bei der Ankunft am Hafen riechen, wo einem der Geruch von faulen Eiern in die Nase steigt. Man kann sogar im übel riechenden Schwefel-Schlamm ein Bad nehmen, und untermeerische Fumarolen lassen das Meer an einigen Stellen sprichwörtlich kochen.

    Wer aber nach der obligatorischen Kraterumrundung seine Zeit auf der Insel Vulcano anders nutzen will, kann z.B. auf einer gemieteten Vespa zum südlichen Endpunkt der Straße nach Gelso fahren. Es erwarten einen dabei 15 aufregende Kilometer und ab der Passhöhe auf 400 Metern die vermutlich schönste Serpentinenstraße Italiens bis hinunter ans Meer.

  • HANS BAKKER (Sonntag, 03. Oktober 2021 15:43)

    Maine Coon

    Fellart Halblanghaar
    Herkunftsland USA
    Größe mittelgroß bis groß
    Pflege nicht übermäßig pflegeaufwendig, 1 x pro Woche gut kämmen
    Charakter sehr menschenbezogen, sanft, ruhig, zurückhaltend, selbstständig
    Geschichte

    Wie die "amerikanische Waldkatze aus Maine" wirklich entstanden ist, wird wohl nie geklärt werden. Ihren Namen verdankt sie aber dem US-amerikanischen Bundesstaat Maine sowie der Tatsache, dass Allwetter-Haarkleid an das Bild eines Waschbären (RaCoon) erinnert. Einiges spricht dafür, dass zu den Ahnen amerikanische Hauskatzen und Angora-Katzen gehörten. Auf jeden Fall erinnern die heutigen Maine Coon Katzen im Aussehen immer noch an die halbwilden Tiere, die den Farmern auch heute noch Schädlinge vom Halse halten. Kater mit einer Körperlänge von mehr als einem Meter sind keine Seltenheit, dazu kommt noch der lange Schwanz, der das Bild vervollkommnet. Maine Coon sind Spätentwickler, man sagt, ihre volle Pracht und Größe erreichen sie mit drei bis vier Jahren.
    Gesamterscheinung

    Mittelgroße bis große, robuste, muskulöse Katze, die nicht schwer gebaut sein darf. Der Kopf darf keine extremen Konturen zeigen. Er ist von vorn gesehen herzförmig, breit zwischen und über den Augen und hat große, am Ansatz breite, die an den spitzen mit Luchspinseln versehen sind. Die Augen sind groß und oval, und wenn die Augen weit geöffnet sind wirken sie rund. Alle Farben kommen vor.

  • Dr. Stefan Moll (Sonntag, 03. Oktober 2021 15:43)

    Nicht jeder,
    der Marihuana oder Haschisch zu sich nimmt, ist nur aufs persönliche Vergnügen aus.

    Bei vielen Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen verbessert der Konsum der Cannabis-Produkte den Gesundheitszustand oder lindert zumindest das Leiden.

    "Cannabis" ist im Griechischen und Lateinischen das Wort für Hanf. Die Bezeichnung Cannabis ist heutzutage im wissenschaftlichen Sprachgebrauch zum Fachterminus für denjenigen Hanf geworden, der psychotrope Substanzen enthält.

    Gemeint ist THC-haltiger Hanf. THC ist die Abkürzung für Tetra-hydro-cannabinol, die chemische Bezeichnung für den berauschenden Wirkstoff des Hanfs.

    Zwei Hanfarten besitzen ausreichend hohen THC-Gehalt, um aus ihnen Rauschmittel zu gewinnen: "Cannabis sativa" und "Cannabis indica". In Deutschland ist seit 1996 nur der Anbau von Hanf erlaubt, dessen THC-Gehalt unter 0,3 Prozent liegt. Laut Betäubungsmittelgesetz ist es verboten, mit aus Cannabis gewonnenen Rauschsubstanzen zu handeln oder diese zu besitzen.
    Die weiche Droge Cannabis

    Die aus Cannabis gewonnenen Rauschmittel Marihuana und Haschisch zählen zu den weichen Drogen. Dabei sind die Rauschzustände, die beim Konsum von Cannabis auftreten können, unterschiedlich. Das durch Cannabis verursachte "High"-Gefühl reicht von Euphorie bis zur Niedergeschlagenheit, von Lust, Entspannung, Beruhigung bis zu Gereiztheit, Unruhe und Depression.

    Der Rausch bringt eine veränderte Wahrnehmung von Raum und Zeit mit sich, aber zu körperlicher Abhängigkeit führt das Rauschmittel Cannabis nicht. Gleichwohl kann starker Cannabis-Konsum zur psychischen Abhängigkeit führen – mit gravierenden Folgeschäden besonders für junge Menschen, so das Bundesministerium für Gesundheit:

    "Wie bei allen Drogen kann auch bei Cannabis ein bestimmtes Konsumverhalten zu einer Abhängigkeit führen. Anders als bei Alkohol oder Heroin kann man von Cannabis nicht körperlich abhängig werden.

    Wenn das "Kiffen" allerdings zur Gewohnheit wird und man über längere Zeit regelmäßig Cannabis konsumiert, so kann sich eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Anzeichen dafür sind beispielsweise: Der Konsum von Cannabis wird fester Alltagsbestandteil und man kann sich nur schwer vorstellen, den Tag ohne "kiffen" durchzustehen.

    Nervosität, Gereiztheit und Anspannung, Ängstlichkeit und unter Umständen auch Depressionen, wenn man mit dem Konsum aufhört; aber auch, wenn man sich vornimmt, mit dem Rauchen von Cannabis aufzuhören oder es zu reduzieren, aber es nicht schafft.

    Cannabis rauchen ist im Übrigen auch nicht weniger gesundheitsschädigend als das Rauchen von Zigaretten, sondern ganz im Gegenteil. Beim Rauchen eines Joints nimmt man im Vergleich zu Zigaretten mindestens die vierfache Menge Teer auf, da der Rauch tiefer inhaliert wird."
    Was ist eigentlich Marihuana?

    Die Bezeichnung Marihuana stammt vom mexikanischen Wort "maraguanquo" ab, zu Deutsch: "berauschende Pflanze". Mit Marihuana werden die getrockneten und zerkleinerten Blüten der weiblichen Hanfpflanze bezeichnet, die wesentlich THC-haltiger sind als männliche Blüten.

    Hauptsächlich wird Marihuana als Tabakbeimischung geraucht, es kann aber auch in Tees oder Kakao gelöst oder in Kekse eingebacken konsumiert werden.
    Was ist eigentlich Haschisch?

    Ursprünglich kommt das Wort "Haschisch" aus dem Arabischen und bedeutet "Kraut". Auch Haschisch kann geraucht oder gegessen werden. Mit Haschisch bezeichnet man das durch Drüsen der weiblichen Hanfpflanzen abgesonderte, klebrige Cannabisharz.

    Um die Rausch-Substanz besser lager- und transportierbar zu machen, wird Haschisch in Platten gepresst. Besonders in den heißen Regionen der Erde lässt sich aufgrund der verstärkten Harzabsonderungen Haschisch leicht gewinnen.
    Cannabis in der Medizin

    Abseits des umstrittenen, heiß diskutierten Konsums von THC-haltigem Hanf als Genussmittel steht die Diskussion der medikamentösen Verabreichung von THC. Seit Jahrtausenden ist die heilende und lindernde Wirkung des THC bekannt. Die legale Anwendung in der Medizin setzt sich jedoch nur sehr langsam durch.

    Cannabis wird heute in manchen Fällen als Entzündungshemmer, zur Schmerzlinderung und als nervenschützende Substanz verabreicht. Bekannt ist inzwischen der Einsatz bei Erkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose, Grünem Star, dem Tourette-Syndrom, Rheuma, chronischen Darmerkrankungen und Depressionen.

    Bei zahlreichen weiteren Krankheiten wird vermutet, dass Cannabis-Produkte eine positive Wirkung zeigen. Doch noch steckt die medizinische Forschung in dieser Hinsicht den Kinderschuhen – bislang liegen nur wenige klinische Studien vor. Entsprechend langsam geht die Legalisierung der Cannabis-Produkte für die medizinische Anwendung voran.

    Zu den Vorreitern auf medizinischem Gebiet gehören die USA, wo in mehr als 20 Bundesstaaten die Anwendung auf ärztliche Empfehlung oder Verordnung erlaubt ist.

    In Deutschland können schwerkranke Patienten seit März 2017 Cannabis auf Rezept bekommen. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass herkömmliche Therapiemethoden die Beschwerden der Patienten nicht lindern können.

  • Karin Bier (Sonntag, 03. Oktober 2021 15:25)

    Warum miauen Katzen?

    Als Katzeneltern seid ihr vertraut mit den Geräuschen, die eure Katzen so von sich geben. Und du hast dir sicherlich schon mal die Frage gestellt: "Warum miaut meine Katze?“

    Wer würde nicht gerne wissen wollen, was der kleine Tiger denkt, wenn er morgens früh klagend miaut oder sich an ihre Beine schmiegt und ständig winselt.

    Von "Hallo!" bis „Hunger!“ – wir schauen auf die Umstände, weshalb deine Katze miaut oder vokalisiert, um dir zu helfen, sie besser zu verstehen.

    Gründe, warum Deine Katze miauen könnte:

    Während Katzenbabys miauen, um ihrer Mutter zu signalisieren, dass ihnen kalt ist oder sie Hunger haben, miauen erwachsene Katzen sich nicht gegenseitig an. Sie miauen nur bei Menschen.

    Wenn deine Katze miaut, versucht sie dir Folgendes zu sagen:

    Krankheit - Ständiges Miauen der Katze kann ein Zeichen für Krankheit wie Nierenerkrankungen, Probleme beim Wasserlassen oder andere Gesundheitsprobleme sein. Wenn dieses Verhalten bei deiner Katze etwas Neues ist, wende dich an deinen Tierarzt.

    Auf der Suche nach Aufmerksamkeit - Obwohl viele Leute denken, dass Katzen gerne in Ruhe gelassen werden, miauen sie oft, um zu spielen, sich streicheln zu lassen oder dich dazu zu bringen, mit ihnen zu reden.

    Hunger - deine Katze wird dich daran erinnern, wenn der Futternapf leer ist. Du wirst vielleicht bemerken, dass sie lauter wird, wenn bald Fütterungszeit ist.

    Begrüßung - Das Miauen kann auch ein „Hallo!“, bedeuten, wenn du das Haus betrittst oder im Haus an deiner Katze vorbeiläufst.

    Stress - Ein neues Haustier, ein Ortswechsel oder der Verlust eines geliebten Menschen kann dazu führen, dass deine Katze gestresst und dadurch lauter wird. Versuche herauszufinden, was den Stress bei ihr verursacht und hilf ihr, sich der Veränderung anzupassen.

    Altern – Genau wie wir können Katzen an geistiger Verwirrung oder kognitiver Dysfunktion (eingeschränkter Gehirnleistung) leiden, wenn sie altern. Dies kann dazu führen, dass deine Katze ohne ersichtlichen Grund weint. Wenn dies der Fall ist, konsultiere deinen Tierarzt, der Medikamente verschreiben kann.

    Sich vermehren wollen – Katzen, die nicht kastriert sind, können viel mehr Lärm machen. Katzen jaulen, wenn sie läufig sind. Kater jaulen, wenn sie die Läufigkeit einer Katze riechen.

    Miaus sind verschieden zu verstehen und können in der Länge, der Tonhöhe und Lautstärke variieren. Allgemein können sie folgende Bedeutungen haben:

    - Kurzes Miauen - ein kurzes, schrilles Miauen ist ein klassisches "Hallo!"
    - Mehrfaches Miauen - das ist eine aufgeregte Begrüßung. "Juhu, du bist zu Hause!"
    - Mittleres Miauen – sie fragen nach Futter
    - Langgezogenes "mrrroooow" - fordernd, "Öffne die Tür!"
    - Tiefes “MRRRooooowww” – Beschwerde, „Warum ist meine Schüssel leer?!“
    - Hohes „RRRROWW!“ - Schmerz oder Wut "Das ist mein Schwanz, auf den du getreten bist!"

  • Martin Schrupf (Sonntag, 03. Oktober 2021 15:20)

    Das Schwefelbad ...
    ... und die heißen Quellen auf Vulcano.

    Genießen Sie nach der Besichtigung des Vulcano ein heilsames Bad im Schwefelschlamm. Danach ab ins brodelnde Meer zu den natürlichen heißen Quellen (kleine aktive Schwefelquellen im Meer). Die Insel Vulcano macht sich bereits von weitem mit starkem Schwefelgeruch bemerkbar. Das Schlammbad im Schwefelbecken soll wie eine Verjüngungskur wirken. Tatsache ist, die Haut wird samtweich.

    Überwindung ist trotzdem nötig. Man setzt sich in das warme knietiefe Wasserbecken und schmiert sich mit dem Bodenschlamm ein. Nach kurzer Einwirkzeit wird der Schwefelschlamm abgewaschen. Wenige Schritte weiter geht es dann zu den natürlichen Meerquellen zum Entspannen. Achtung: Heiß!

    Wir empfehlen Ihnen ältere Badesachen für das Schwefelbad mitzunehmen. Die Badesachen riechen noch eine ganze Zeit nach Schwefel.

    Die Insel Vulcano ist aus großer Entfernung am Geruch zu erkennen. Je nach Windrichtung kann man den Schwefelgeruch der unzähligen Quellen hunderte von Meter riechen. Die Gipfelumrundung kann je nach Vulkanaktivität sehr unangenehm und gefährlich sein. Die Schwefeldämpfe sollten nicht eingeatmet werden.

  • Rolf Degen (Freitag, 01. Oktober 2021 14:41)

    Schnell wird der Hahn zum Gockel

    Männer ändern ihre Ansichten in Gegenwart von Frauen – und merken’s nicht einmal

    In einem Punkt stimmt die Evolutionsbiologie voll mit der Triebtheorie von Sigmund Freud überein: Alles– oder jedenfalls ziemlich viel – dreht sich um Sex, und unbewusst sind die Menschen ständig auf die Verbreitung ihrer eigenen Erbfaktoren erpicht. Nach neuen Ergebnissen genügt allein der Anblick von Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter, um bei Männern schlagartig das Selbstbild und die Lebensziele umzukrempeln.

    Psychologische Untersuchungen haben in den letzten Jahren gezeigt, dass Männer und Frauen bei der Partnerwahl unterschiedliche Kriterien anlegen. Männer finden bei Frauen vor allem solche (körperlichen) Reize anziehend, die Jugendlichkeit, Attraktivität und damit letztlich „reproduktives Potenzial“ signalisieren. Das schöne Geschlecht fühlt sich dagegen von Männern angezogen, die gute Versorger und Beschützer sind und die treue und umgängliche Gefährten abgeben, mit denen man „es aushält“. Es ist wohl kein Zufall, dass die beiden Hälften des Himmels bei sich selbst genau jene Vorzüge kultivieren, mit denen sie bei der anderen Hälfte Eindruck schinden können.

    Imponiergehabe und Aggressivität

    Offen bleibt, wie die Natur diese sexuellen Mechanismen in unseren Köpfen verankert, gibt der Psychologe James Roney von der Universität von Chicago zu bedenken. Bei vielen Tiermännchen steigert schon allein die Anwesenheit von fortpflanzungsfähigen Weibchen die Ausschüttung des männlichen Sexualhormons Testosteron. Damit einher gehen oft Imponiergehabe, Aggressivität und Werbeverhalten.

    Um zu testen, ob die alleinige Präsenz des anderen Geschlechtes auch beim Homo sapiens einen Sinneswandel erzeugt, hat Roney zwei Experimente mit insgesamt 278 jungen Männern und Frauen angestellt. Im ersten Teil der Studie gaben beide Geschlechter in verschiedenen Fragebögen über sich selbst, ihre Ansichten und Lebensentwürfe Auskunft. Während der Studie, deren wahren Zweck die Teilnehmer nicht kannten, hielten sich entweder nur Mitglieder des eigenen Geschlechtes oder aber mehrere junge Männer und Frauen im Untersuchungsraum auf.

    Im zweiten Teil der Studie, an dem nur Männer teilnahmen, bekamen die Versuchspersonen Werbeanzeigen vorgelegt, auf denen entweder attraktive junge Frauen oder ältere Damen abgebildet waren. Die Teilnehmer, bei denen ebenfalls das Selbst- und Weltbild abgefragt wurde, waren der Meinung, bei dieser Studie käme es auf die Einschätzung der Werbewirksamkeit an.

    Eindeutiges und überraschend starkes Ergebnis: Alleine die visuelle Präsenz von jungen Frauen – oder deren Abbildung – kurbelte bei den Männern eine Veränderung der Selbstwahrnehmung und der Lebensziele an. Und zwar stellten die Herren der Schöpfung nun plötzlich genau jene Werte und Persönlichkeitszüge viel stärker in den Vordergrund, die erfahrungsgemäß helfen, bei nicht wenigen Frauen gut anzukommen.

    Die jungen Männer, die junge Frauen oder auch nur deren Bilder sehen konnten, schätzten die Bedeutung des materiellen Erfolges auf einmal viel höher ein. Der schnöde Mammon erschien ihnen nun viel weniger anstößig. Sich selbst dichteten sie plötzlich viel mehr Aggressivität und Ehrgeiz an. Schließlich fanden sie ihre eigene Persönlichkeit in Anwesenheit femininer Reize geselliger und durchsetzungsfähiger.

    Das prinzipielle Interesse an sexuellen Erfahrungen nahm in Anwesenheit potenzieller Sexualpartnerinnen ebenfalls merklich zu. Das Pikante an diesen Ergebnissen, die Sigmund Freud als Bestätigung seiner Triebtheorie auffassen würde, lag jedoch darin, dass die Männer zu keinem Zeitpunkt ahnten, wie sehr ihre Selbstauskunft durch die Gegenwart der weiblichen Reize beeinflusst war.

    Frauen bleiben unbeeindruckt

    Der Anblick von Frauen veränderte das Denken also quasi unbewusst. Außerdem wurden auch nur jene Aspekte der Weltsicht von der Kurskorrektur erfasst, die für den Erfolg beim anderen Geschlecht bedeutsam sind. Die Anwesenheit junger Frauen hatte zum Beispiel keinen Einfluss darauf, wie wichtig junge Männer das Ziel fanden, anderen Menschen zu helfen.

    Bemerkenswerterweise war die Gegenwart junger Männer für das Denken junger Frauen irrelevant. Aus diesem Grund spannte der Psychologe für den zweiten Teil der Studie auch nur noch Männer ein. Aber dieses Ergebnis kommt für die Evolutionspsychologen nicht völlig überraschend. Es ist schon lange bekannt, dass Männer sehr viel stärker auf den Anblick des anderen Geschlechtes anspringen als Frauen. Die Industrie, die Frauen bei der Verschönerung ihres Aussehens hilft, ist auch sehr viel größer als jene, die Männer beim „Aufpolieren“ unterstützt. Andererseits geben Männer beträchtliche Summen für Abbildungen von Frauen im Evakostüm aus.

  • Jana Schimmeck (Freitag, 01. Oktober 2021 14:41)

    Zum Fressen geboren, zum Kraulen bestellt
    in Schlummer verloren gefällt mir die Welt.
    Ich schnurr’ auf dem Schoße, ich ruhe im Bett
    in lieblicher Pose, ob schlank oder fett.

    So gelte ich allen als göttliches Tier, sie stammeln
    und lallen und huldigen mir, liebkosen mir
    glücklich den Bauch, Öhrchen und Tatz –
    ich wählte es wieder, das Leben der Katz.

  • Karin Bern (Freitag, 01. Oktober 2021 14:38)

    Imponiergehabe

    Konkret bekamen die Probanden Paare qualitativ vergleichbarer Produkte von jeweils unterschiedlichen Marken gezeigt, zum Beispiel eine Jeans von Levis neben einer Jeans von Calvin Klein. Die eine Marke galt in der gesellschaftlichen Wahrnehmung dabei als potenziell stärkeres Statussymbol als die andere. Welche Marke würden die Teilnehmer bevorzugt kaufen?

    Es offenbarte sich: Egal ob Kaffeemaschine, Füller oder Auto – die Teilnehmer mit erhöhtem Testosteronspiegel zeigten eine stärkere Präferenz für die vermeintlichen Luxusmarken. Dies galt besonders dann, wenn das Produkt in einem beigefügten Werbetext auch noch als Statussymbol hervorgehoben wurde. Mit dem Attribut „das international anerkannte Symbol unter den Einflussreichen“ versehen, wurde ein Stift von diesen Männern demnach häufiger gewählt, als wenn derselbe Stift als langlebig und von guter Qualität angepriesen war.

  • Joana Dörfler (Montag, 27. September 2021 15:28)

    Du liegst auf meinem Bauch

    und schnurren tust du auch.

    Das Leben eines Katers

    ist besser als das eines Vaters!



    Dein Kratzbaum ist dein Thron.

    Knurren kannst du zwar schon,

    doch du tust es nur ganz selten,

    und nie muss man dich schelten.



    Du lebst im Einklang mit deiner Welt,

    und tust jeden Tag, was dir gefällt.

    Auf meinem Bauch trittst du mit deinen Krallen,

    von dir lass’ ich mir das gern gefallen!

  • Hanna Krüger (Montag, 27. September 2021 15:28)

    Viel Lärm um Nichts – der Kommentkampf bei Hunden


    Bestimmt hast du eine solche Situation schon einmal erlebt: Zwei Hunde begegnen sich, checken sich ab, der eine versucht sich sprichwörtlich über den anderen zu stellen, der sieht aber gar nicht ein, dass er klein beigeben soll und schon verwandeln sich die zwei in ein lautstarkes, umherwirbelndes Knäuel aus Haaren und Zähnen. Da wird gegrollt, geknurrt, gefletscht und geschnappt was das Zeug hält. Ein Anblick, den wir Menschen oft nur sehr schwer ertragen können. Viele von uns geben daher sofort dem Impuls nach, sich ebenfalls in das Geschehen einzumischen – mit teils verheerenden Folgen.

    In diesem Beitrag möchten wir darüber aufklären, was ein Kommentkampf eigentlich ist, wie er entsteht und wie man sich als Hundehalter in solch einer Situation am besten verhalten sollte.

    Wie unterscheidet man einen Kommentkampf von einem Ernstkampf?

    Bei der Frage, wann ist es noch ein relativ harmloser Kommentkampf und wann blutiger Ernst, lässt sich folgende Faustregel zu Rate ziehen: Je lauter es zugeht, umso harmloser ist die Auseinandersetzung.

    Auch wenn uns Menschen sofort das Herz in die Hose rutscht und wir gleich mit dem Schlimmsten rechnen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass unsere Hunde sich ernsthafte Verletzungen zufügen werden. Zwar kann im Eifer des Gefechts tatsächlich die ein oder andere Macke entstehen (z.B. ein getacktertes Ohr, ein kleines Loch oder eine Schramme), aber von einem echten Ernstkampf mit Beschädigungsabsicht sind solche Raufereien klar zu unterscheiden. Selbst wenn ein Hund (meist der jüngere) plötzlich schreit wie am Spieß, weil der ältere ihn wortwörtlich am Schlafittchen hat, ist auch das noch kein Grund zur Panik. Viele junge Hunde schreien aus Angst, noch eher als aus Schmerz. Es ist also lediglich der erste Schreck, den ein Hund dazu bringt, zu schreien. Der Ältere wird ihn wieder loslassen, sobald der Kleine ein angebrachtes Beschwichtigungsverhalten zeigt.

    Nochmal: Solange geknurrt, gegrollt oder geschrien wird, ist alles halb so wild. Erst wenn es plötzlich ganz leise ist, wird es gefährlich. Ernsthaft kämpfende Hunde verschwenden nämlich keinerlei Energien mit Lautäußerungen. Da geht es schließlich auch nicht mehr um Gehabe, sondern um Leben und Tod. In einem solchen Fall sollte auf jeden Fall eingegriffen werden, um die Hunde schnellstmöglich zu trennen

  • Janina Schmidt (Montag, 27. September 2021 15:24)

    Freude oder Floh?

    Warum hüpft die Miez heut‘ so?

    Hat sie denn vielleicht einen Floh?

    Oder will sie gern vor Freude springen,

    und es mag ihr nicht so recht gelingen?



    Zum Tierarzt sind wir schnell gegangen,

    doch die Miez fürcht‘ sich vor Spritz und Zangen.



    Einen Floh hat er tatsächlich gefunden.

    Wir sind halt seine treuen Kunden;

    deshalb hat er uns gleich mitgeteilt,

    dass die Behandlung wirklich eilt.

    Denn hast du einen Floh entdeckt,

    hab‘n sich weitere Flöhe im Fell versteckt.



    Ein Mittel gegen Flöh‘ die Miez nun kriegt

    Mit dem Jucken hört’s bald auf!

    Auf das Fell kommt Pulver – ganz geschickt,

    und die Genesung nimmt ihren Lauf!

  • Eckbert Heinenberg (Montag, 27. September 2021 15:00)

    Imponiergehabe

    Begegnen sich zwei Hunde, so neigen sie dazu, sich gegenseitig beeindrucken zu wollen. Sie beginnen das so genannte Imponiergehabe.

    Das Imponieren kann dem Versuch dienen, einen anderen Hund auf sich aufmerksam zu machen, so etwa wenn ein Rüde einer Hündin gefallen möchte. Es kann aber auch Auseinandersetzungen zur Rangordnung einleiten. Das ist meist zwischen zwei Rüden der Fall.

    Das Imponierverhalten kann man sowohl an den Bewegungen als auch an der Körperhaltung des Hundes schon von fern erkennen. Er macht sich groß, er geht steifbeinig. Zum Sich-Groß-Machen gehört natürlich auch eine aufgerichtete Rute, die meist ein bisschen in Bewegung ist. Seltsamerweise blicken sich die Hunde dabei oft nicht direkt an, sondern halten die Blickrichtung leicht abgewendet. Aber die Ohren stehen aufrecht und nach vorn, was man schlappohrigen Hunden natürlich nicht unbedingt deutlich erkennen können muss. Manchmal kann man auch Markierungsharnen beobachten. Ganz typisch sind auch gespannt wirkende Kratzbewegungen, bei denen Gras und Erde in Fetzen nach hinten fliegen können. Ab und an kann man einen Hund auch während des Imponierens schon knurren hören.

    Was aus der Sache dann weiter wird entscheiden die beiden Beteiligten nach einer mehr oder weniger langen Phase dieses Imponierens. Es kann sein, dass sie zu dem Schluss kommen, sich einfach sympathisch zu finden. Aber er wird eine Klärung der Rangfolge bevorstehen. Diese muss nicht dramatisch ausfallen. Es kann nämlich leicht sein, dass einer der beiden sich unterwirft, wenn er den anderen für stärker hält. Aber es kann natürlich auch sein, dass beide den anderen für gleich stark oder schwächer halten und der Meinung sind, dass das gegenseitige Verhältnis nur handgreiflich, besser gesagt maulgreiflich zu klären ist.

    Will ein Rüde einer Hündin imponieren, so würde nicht knurren sondern einen für diese Situation ganz typischen winselnden Ton hören lassen, bei dem man den Eindruck hat, dass er direkt in der Nase erzeugt werden könnte. Das ist der typische Laut des Rüden, der um eine Hündin wirbt. Wie diese Sache ausgeht, hängt ganz davon ab, zu welchem Ergebnis die Hündin bei der Betrachtung des Bewerbers kommt.

  • Prof. Dietmar Uhler (Montag, 27. September 2021 14:27)

    Exoterik, esoterisch und Esoterik:

    Die Bedeutung

    Du bist sicherlich schon einmal über die Wörter esoterisch und Esoterik gestolpert. Aber weißt du auch, was diese bedeuten? Leider glauben viele Menschen, dass die Esoterik gefährlich oder unsinnig ist. Das liegt größtenteils an einer Vielzahl von Betrügern. Dadurch werden die Begriffe heute mit Scharlatanerie verbunden.

    Das Problem ist, dass sich viele Personen als Esoteriker bezeichnen. Sie versprechen Wunder vollbringen oder in die Zukunft sehen zu können. Für ihre Dienstleistungen oder angeblich magischen Produkte verlangen sie häufig einen hohen Preis. Da schon etliche Menschen auf diese Weise betrogen wurden, verbinden sie mit den Wörtern esoterisch und Esoterik negative Erfahrungen.

    Sie behaupten: "Das ist alles nur Quatsch und Betrug!". Doch echte Esoterik bedeutet nicht, andere zu betrügen. Vielmehr geht es darum, innere Freiheit und Selbsterkenntnis zu erlangen und sich zu entwickeln. Des Weiteren wird meist alles, was sich nicht wissenschaftlich erklären lässt, als esoterisch bezeichnet. Der Duden ordnet dem Wort übrigens die Synonyme geheimnisvoll, irrational, mysteriös, rätselhaft, nebulös, sibyllinisch und dunkel zu.

    Dann gibt es noch die Exoterik. Diesen Begriff kennen weitaus weniger, da er seltener verwendet wird. Die Exoterik ist das Gegenteil der Esoterik und bezeichnet das nach außen gewandte Wissen. Dieses wird durch Beobachtung der äußeren, sichtbaren Welt gesammelt und jedem öffentlich zugänglich gemacht.

    Du kannst dir den Unterschied eigentlich ganz einfach merken: Die Esoterik befasst sich mit nicht-sichtbaren, seelischen und spirituellen Vorgängen (eso = innen). Die Exoterik bleibt oberflächlich und beschränkt sich auf das Äußere sowie Belegbare (exo = außen).
    Was gehört alles dazu?

    Der Bereich der Esoterik ist sehr vielfältig und nicht auf ein einziges Thema beschränkt. Unterschiedliche Philosophien, Kulturen, Rituale, Wissen aus aller Welt, Religionen und medizinische Praktiken fließen zusammen.

    Am bekanntesten sind Astrologie, Wahrsagerei/Hellsehen, spirituelle Beratungen/Spiritualität, Tarotkarten legen, Geistheilung, Lebensberatung, Numerologie und das Erstellen von Horoskopen. Sicherlich kannst auch du etwas mit diesen Begriffen anfangen.

    Des Weiteren gibt es esoterische Therapieformen wie Homöopathie, Bachblüten, Akupunktur, Yoga und Meditationen. Unter dem Begriff Esoterikwerden aber auch Feng-Shui, Channeling, Reiki, Heilige Geometrie, Kinesiologie, Numerologie, Lichtarbeit, Okkultismus, Kabbala, Energiearbeit, religiöse Rituale, Hermetik, Reinkarnationstherapie und vieles mehr zusammengefasst.

    Die esoterischen Anschauungen und Praktiken sind meist nicht naturwissenschaftlich oder medizinisch belegbar. Dir sollte bewusst sein, dass es sich dabei um Überzeugungen handelt. Es wird oftmals behauptet, dass nur Menschen mit einem dafür offenen Geist dieses Wissen verstehen können.

    Früher wählten die Wissensträger (zum Beispiel Priester) Schüler aus, die vorab in Prüfungen ihre Reife und Eignung beweisen mussten. Erst danach erhielten sie Einblicke in das "geheime Wissen".

  • Alf Hinteck (Montag, 27. September 2021 14:20)

    *Katzen*



    Wer eine Katz sein eigen nennt,

    der hat etwas zu erzählen.

    Denn wenn man ihr Verhalten kennt,

    würde so manches fehlen,

    hätt man den Tiger nicht im Haus.

    Kein Laufen, Hüpfen, Springen;

    sie lassen keinen Unsinn aus,

    man kann sie zu nichts zwingen.



    Sie werfen runter dir die Pfanne,

    fressen frech von deinem Tisch,

    liegen in der Wäschewanne

    am besten, wenn die Wäsche frisch.

    Zerreißen Vorhänge und Schuhe,

    kratzen an Türen und sie schreien,

    geben beim Fernsehen keine Ruhe,

    doch man kann nicht böse sein.



    Denn ihr Blick unwiderstehlich

    fordert auf zum Streicheln, Kuscheln.

    Schmiegen an sich sehr gemächlich,

    lassen sich durchs Fellhaar wuscheln.

    Schnurren behaglich und zufrieden,

    fordern Aufmerksamkeit ein.

    Ihre Launen sind verschieden,

    doch sie sind niemals gemein.



    Sind unerziehbar, eigensinnig,

    charakterlich total verschieden,

    doch ihr Verhalten ist stets stimmig.

    Haben sich für dich entschieden;

    spüren, geht es dir nicht gut.

    Dann trösten sie in größter Not,

    geben wieder neuen Mut

    und sind treu dir bis zum Tod.


    Zu Hause sind sie bester Freund,

    liegen neben dir so nett.

    Und auch wenn einmal gestreunt

    schlafen sie in deinem Bett.

    Stupsen sanft dich mit der Nase,

    mauzen, trampeln auf dich ein,

    schnurrend bis hin zur Ekstase;

    möchtest nie mehr ohne sein.



    Warten aufs nach Hause kommen,

    schmiegen sich an deine Beine.

    Lieben unvoreingenommen,

    Vorurteile haben sie keine.

    Katzenliebe ewig währt.

    Obs Leben ohne sinnvoll wär?

    Das wäre nicht erstrebenswert:

    Es gäbe einfach nicht viel her!

  • Micha Schneider (Sonntag, 26. September 2021 14:34)

    Die Leiche beim Teiche

    Das Eichhorn auf der Eiche
    hört aus dem Feld Gekreische.
    Ein Frosch im nahen Teiche
    hört ganz genau das Gleiche.
    Er quakt: „So klingt die Weiche
    am Bahngleis vor dem Deiche!“
    Da kontert die Blindschleiche,
    ein Messerstich ins Fleische,
    sei Grund für das Gekreische.
    „So ist es!“ sagt die Schleiche.
    Und zum Beweis, da reiche
    ein Blick ins Feld beim Teiche:
    Dort liege eine bleiche,
    nun völlig stille Leiche.

  • Reiner Vogelmann (Sonntag, 26. September 2021 14:32)

    Wie sehen Katzen aus?

    Hauskatzen gehören zur Familie der Katzenartigen und sind Raubtiere. In der Familie der Katzen gibt es zwei große Gruppen: Die Kleinkatzen, zu denen unsere Hauskatzen und zum Beispiel auch die Geparden gehören, und Großkatzen wie Löwen und Tiger. Jeder weiß, wie ein Katze aussieht: Die Vierbeiner besitzen einen runden Kopf mit zwei kleinen Ohren, lange Tasthaare an der Schnauze, einen langen Schwanz und ein weiches, dichtes Fell. Katzen können ihre Krallen einziehen. Wenn sie angreifen, könne...

    Wo leben Katzen?

    Unsere Hauskatzen stammen von der nordafrikanischen Falbkatze ab. Sie wurde schon im 6. Jahrtausend als Haustier gehalten; schon bei den Ägyptern, zur Zeit der Pharaonen, war sie als Gefährte des Menschen beliebt und wurde sogar als Göttin verehrt. Heute finden wir Katzen als Begleiter des Menschen auf der ganzen Welt. Katzen leben mit uns Menschen in Häusern und Wohnungen. Früher waren sie auf den Bauernhöfen als Mäusefänger unterwegs. Sie streunen aber auch gerne durch Gärten, Wiesen und Fe...

    Welche Katzenarten gibt es?

    Nah verwandt mit unseren Hauskatzen ist die Europäische Wildkatze. Sie ist allerdings sehr selten geworden und sehr scheu. Heute gibt es viele verschiedene Katzenrassen. Zu den beliebtesten gehört die Rasse "Europäisch Kurzhaar"; das ist die gewöhnliche getigerte Hauskatze.

  • Dipl.-Kfm. Michael Calinski (Samstag, 25. September 2021 20:59)

    Weibliche Reize und männliches Imponiergehabe: Die Steinzeit wirkt noch immer nach.

    Ob Mann und Frau miteinander zurechtkommen, wird nicht zuletzt auch durch die Körpersprache und das Erscheinungsbild bestimmt. Dem liegen steinzeitliche Verhaltensmuster zugrunde, die der Mensch auch in tausenden Jahren der Evolution nicht abstreifen konnte.

    So demonstrieren Männer beim ersten Date noch immer mehr oder weniger unbewusst Potenz und Manneskraft, in dem er breitbeinig sitzend möglichst viel Raum einnimmt und auch den Tisch in Beschlag nimmt. Frauen dagegen wollen eher Vitalität und Fruchtbarkeit demonstrieren und setzen ihre weiblichen Reize mit Dekolletee, gepflegten gesunden Haaren und perfekten Zähnen ein.

    Nicht nur beim Date kommt die unterschiedliche Körpersprache zum Ausdruck, sondern beispielsweise auch bei Gehaltsverhandlungen mit dem Chef: Der Mann gibt sich auch hier breitbeinig und dominant und wirkt auf den Chef wie ein ebenbürtiger Gegner, den es zu respektieren gilt. Frauen dagegen wirken weicher und harmloser - und werden von männlichen Chefs nicht als ebenbürtig betrachtet. Dass sie zudem häufiger lächeln als Männer, wird ebenfalls unter "harmlos" verbucht.

    Auch in Gruppen tritt der Mann meistens dominanter und forscher auf als Frauen, die weniger selbstsicher wirken. Das klassische männliche Imponiergehabe rund um die größten Autos und teuersten Uhren ist ihnen fremd - und lässt sie auf eine durchweg männliche Runde entsprechend harmlos und unbedeutend wirken. Immerhin: In einer gemischten Runde wirken lächelnde Frauen meistens sympathischer und können so genauso gut Kontakte knüpfen.

  • Frank Optendrenk (Samstag, 25. September 2021 20:59)

    Wer das Imponiergehabe übertreibt, hat bei den Frauen weniger gute Chancen. Das gilt offenbar nicht nur für menschliche Casanovas, sondern auch für männliche Seidenlaubenvögel. Wie ein US-Forscherteam im Fachmagazin "Nature" berichtet, achten die gefiederten Machos sehr genau auf die Reaktion ihrer Angebeteten und ändern ihre Werbung, wenn sie zu abschreckend wirkt.

    Die Wissenschaftler um Gail Patricelli von der University of Maryland konstruierten ein Roboter-Weibchen, um das Balzverhalten des australischen Vogels zu studieren. Die Ergebnisse deuten den Forschern zufolge darauf hin, dass vor allem solche Verführer Erfolg haben, die ihre Werbung dosiert auf die Partnerin abstimmen und sich zur Not auch mal sensibel geben können.

  • Dr. Prof. Rudolf Augstein (Samstag, 25. September 2021 20:59)

    Imponiergehabe und die Größe des Penis

    Nicht so beim namibischen Büffelweber. Der starenähnliche Vogel besitzt, wie Tim Birkhead bereits 1999 herausgefunden hat, einen knapp zwei Zentimeter langen, unter dem schwarzen Federkleid versteckten Pseudopenis.

    Knapp vor der gemeinsamen Öffnung von Darm und Geschlechtsorganen, der so genannten Kloake, sitzt das kleine Glied, reibt während des bis zu 20 Minuten dauernden Geschlechtsakt am Weibchen und löst letztlich sogar eine Art Orgasmus beim Männchen aus - der Erste im Vogelreich. Eine Penetration findet nicht statt, auch zur Erektion ist der kleine Anhang nicht fähig. Worin dessen Sinn besteht, war Biologen bis dato weitgehend unklar.

    Jetzt hat Birkhead noch einmal nachgelegt. Der Forscher von der University of Sheffield in Großbritannien ist den liebeswütigen Büffelwebern nicht nur in freier Natur gefolgt, er konnte auch einen Zusammenhang zwischen Penisgröße und Erfolg bei den Weibchen feststellen können.

    Wie Birkhead gegenüber "Nature Science Update" berichtet, hat er zusammen mit seinen Kollegen mehrere Jahre die Wüsten Namibias durchstreift, immer auf der Suche nach kopulierenden Büffelweber. Doch die scheuen Vögel ließen die Forscher lange warten. "In drei Jahren sahen wir nur achtmal einen Liebesakt", so Birkhead. Und auch diese äußerst seltenen Vorstellungen waren alles andere als erhellend: Unter der tierischen Gürtellinie war, so Birkhead, nichts zu sehen.

    Doch ein echter Feldforscher gibt nicht so schnell auf. Und so mussten sich die männlichen Büffelweber eines Tages mit einem Kartonstreifen an ihrem besten Stück abfinden. Das reichlich unerotische Anhängsel hielt die Vögel allerdings nicht davon ab, ihr Sperma weiterzugeben. Birkhead schließt daraus, so "Nature Science Update", dass der Pseudopenis nicht direkt zur Fortpflanzung beiträgt, aber eine effektive Waffe im Kampf gegen konkurrierende Männchen ist.

    Je länger die Büffelwebern fähig sind, sich an ihrer Partnerin reiben, desto eher geht das Weibchen von einer hohen Spermaqualität aus, so die Theorie. Es lässt das Männchen zum Zug kommen und stößt andere, nicht so gut bestückte Männchen von der Nestkante. Birkhead: "Er überzeugt sie auf diese Weise von seinen Qualitäten."

    Noch eine weitere Beobachtung spricht für diese These. Wie das Forscherteam in der Fachzeitschrift "Behavioural Ecology and Sociobiology" schreibt, hatten Büffelweber mit einem eigenen Nest einen deutlich längeren Pseudopenis als herumziehende Artgenossen. Bei Vogelmännchen, die gleich mit einem ganzen Harem zusammenleben, ist das beste Stück sogar noch länger.

    Offensichtlich, so die Schlussfolgerung der Biologen, verhält es sich mit dem Büffelweber-Penis wie mit den Hoden bei anderen Tierarten: Ist die Sperma-Konkurrenz - wie beispielsweise beim Kabeljau - hoch, sind die Hoden extrem groß. Bei Seepferdchen dagegen, bei denen die Männchen ein Ei tragen und exklusiv befruchten dürfen, sind die Hoden nur unter der Lupe zu erkennen.

    Womit die Frage nach dem Sinn der orgasmusähnlichen Zuckungen beim männlichen Büffelweber noch immer nicht geklärt ist. Birkhead und Kollegen gingen bei ihren Untersuchungen sogar soweit, den Pseudopenis der Vögel manuell zu stimulieren. Ohne abschließendes Ergebnis. Birkhead: "Es ist und bleibt ein Rätsel."

  • Maria Fohl (Samstag, 25. September 2021 20:38)

    Mein "Moritz" war ein ganz lieber. Aus dem Tierheim geholt. Die haben dort noch mindestens 150 Katzen. Nach 18 glücklichen Katzenjahren ist er leider gestorben. Keiner lebt ewig, auch Katzen nicht. Der Moritz konnte sogar so etwas ähnliches wie gehorchen. Wenn er nicht absichtlich vorbei gehört hatte. Er war extrem anhänglich, kein Rumtreiber, obwohl er durch seine Katzentür jederzeit hinaus und wieder hinein konnte. Er wußte ja wo sein Futternapf steht. Ach, ich vermisse mein Haustierchen!

  • Jens Ottenhöfen (Samstag, 25. September 2021 15:41)

    Imponiergehabe

    ist der zoologische Fachausdruck für ein typisches männliches vordergründiges Werbe- und Überlegenheitsverhalten vor allem gegenüber Mädchen und Frauen. Das Imponiergehabe muß als Erbe unserer tierischen Vergangenheit angesehen werden, als es von Bedeutung war, daß nur die stärksten Männchen ihr Erbmaterial an die Weibchen weitergaben, um die jeweilige Art möglichst vorteilhaft zu erhalten. Allerdings wurde die Zurschaustellung der Stärke bisweilen so übertrieben, daß es dadurch schon eher zu einer Behinderung kam. Berühmtes Beispiel aus der Tierwelt hierfür sind die Geweihe mancher Hirscharten, die in der Praxis im Grunde zu gar nichts mehr gut sind und sogar die Tiere sogar noch in ihrem Alltag benachteiligen. Sie dienen fast nur noch zum Kampf gegen die »Mitbewerber« um die Weibchen (wohl nie mit ernsthaften Verletzungen verbunden) und um die Weibchen durch möglichst »kampftüchtiges« Aussehen zu beeindrucken. Das soll dann ihnen anzeigen, daß sie eben gerade von den Männchen »mit den größten Geweihen« am besten verteidigt werden können, daß sie also hier auch für sich selbst und ihre notwendige Brutpflege den besten Schutz genießen, was ja dann auch wiederum im Interesse der Arterhaltung ist. Da die Weibchen nun stets die Hirsche mit den größten Geweihen bevorzugen, fördern sie sozusagen die Bildung größerer Geweihe, züchten also geradezu Hirsche mit größerem Imponiergehabe heran. Diese weibliche Beeinflussung wird heute mit dem englischen Begriff Female Choice (weibliche Wahl) bezeichnet.

  • Detlev Lengsfeld (Samstag, 25. September 2021 15:37)

    Blenderei als evolutionäres Imponiergehabe?

    Rein evolutionär ist Blenderei durchaus menschlich und kann als sozial sinnvoll betrachtet werden. Herr Steinzeitmensch kommt von seiner tagelangen Jagd zurück und wird von seiner Sippe wie ein Held empfangen, denn endlich gibt es wieder reichlich Nahrung für alle. Die fette Beute (heute würde man das Resultat oder Ergebnis nennen) wurde gemeinsam gefeiert, der erfolgreiche Jäger bekam seinen Applaus, die Sippe einen vollen Bauch und alle waren letzlich zufrieden.

    Soweit die Theorie. Doch was, wenn der Jäger nicht mit fetter Beute, sondern mit einem mickrigen Karnickel nach Hause kam? Das mickrig, kleine Karnickel schmeckte sicherlich ein klein wenig besser, wenn der nicht sehr erfolgreiche Jäger zumindest ein entsprechendes Abenteuer zu erzählen wusste.

    Und das war sicherlich vonnöten, denn es ist zu vermuten, dass Steinzeitfrauen sich sicherlich eher zu Säbelzahntiger-Jäger hingezogen fühlten, als zu jenen die mit mickrigen, fleischarmen Karnickeln zur Sippe zurückkehrten. Blenderei und sich blenden zu lassen waren wohl insbesondere in der Not sinvolle Strategien, um den sozialen Frieden zu wahren. Alle redeten sich das Ergebnis (die fette Beute) schön, indem sie nicht darauf achteten, sondern auf die Heldengeschichten des Jägers. Menschen blendeten und ließen sich blenden, um die Beziehungsebene nicht zu gefährden und den armen erfolglosen Jäger nicht zu entmutigen.

    Klingt doch zumindest einleuchtend. Und die wahren Helden, der Säbelzahntiger Jäger oder das Mammutjäger Team? Sie bekamen natürlich erst recht die besten Frauen ab, wenn sie auch noch spannende Heldengeschichten mitbrachten.

    Und Frauen? Blendeten sie nicht? Und ob sie das tun, jedoch anders, als Männer. Sie punkten vermutlich nicht mit Heldentaten, sondern mit Anmut und mit Ergebnissen und Resultaten, die dem sozialen Zusammenhalt und der Zukunft der Sippe dienten. Ist sie schön? Kann sie Kinder bekommen? Ist sie in der Lage, diese aufzuziehen und die Höhle sauber zu halten? Ist sie in der Lage alles zu managen, während der Held auf Jagd ist?

    Das mögen eventuell Kriterien gewesen sein, die Frauen in der Gunst der Männer steigen ließen. Vielleicht versuchten Frauen den Männern dadurch zu imponieren, dass Sie sich besonders herausputzten oder das Säbelzahntiger-Mahl aufwerteten, indem sie ihre gesammelten Früchte und Wurzeln auftischte. Wer weiß. Jedenfalls bin ich davon überzeugt, dass sich Männer an „Sichtbares“ hielten und Fakten mehr zählten, als Inszenierungen.

  • Jürgen von Tingen (Samstag, 25. September 2021 15:34)

    Imponiergehabe ist besonders anzutreffen, wenn Gegner (oder das andere Geschlecht) beeindruckt werden sollen. Das geht von militärischen Manövern bis zum gockelhaften Aufplustern der Boxer vor dem Kampf, Machtposen der Bodybuilder oder der Ballbalance des Bundestrainers. Ferner zählt dazu das Protzen mit sportlichen Leistungen bis zu kostspieligen Ausrüstungsgegenständen. Kann man weder mit seinem Körper noch mit entsprechenden Anschaffungen (Geltungskonsum) oder „Heldentaten“ punkten, verbleibt noch, den Geist sprühen zu lassen, so man hat. Bei der Brunft ist Protzen Programm. Die Hirsche unterscheiden sich dabei von manchen Männern, dass sie das auf einige Wochen im Herbst beschränken.

  • Iris Berger (Freitag, 24. September 2021 16:48)

    Imponiergehabe von Männern

    Männer gebaren sich ganz ähnlich wie ihre Geschlechtsgenossen im Tierreich, wenn es ums Flirten geht. Gefällt Ihnen eine andere Person, zeigen auch sie eine Art Balzverhalten und Imponiergehabe. Sie machen sich in einer solchen Situation größer und breiter, indem sie ihre Körperhaltung straffen und sich aufrichten. Die Hände werden beispielsweise in die Hosentaschen gesteckt und die Arme dabei vom Körper abgewinkelt, sodass eine imposante Silhouette entstehen soll. Teilweise werden sogar die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Zeigt sich ein Mann Ihnen gegenüber auf diese Weise, können Sie ziemlich stark davon ausgehen, dass sein Verhalten sein reges Interesse widerspiegelt.

  • Dr. Ute Fischer (Freitag, 24. September 2021 14:44)

    Durch Zufall habe ich dieses Jahr an einem Vortrag zum Thema Klang auf Gut Haarbecke in Kierspe teilnehmen dürfen. Nicole und Pit haben hier einiges an Theorie und Praxis in Kurzform vorgetragen, dadurch wurde weiteres Interesse in mir und meiner Partnerin geweckt.

    Nach dem Vortrag durften die ausgestellten und vorgeführten Klangschalen „ausprobiert“ werden. Ich habe aus der vielfältigen Auswahl an Klangschalen immer wieder die „eine“ Klangschale in der Hand gehalten und habe diese dann auch nicht mehr los gelassen. Später im Zelt habe ich dann auch nach mehreren Klangproben in gleicher Weise einen Gong gekauft, der durch seinen Klang und Schwingungen ebenso seine Wirkung bei mir hat.

    Wie sich dann später heraus stellte, sollte die Klangschale unter anderem eine ganz spezielle Wirkung bei mir haben.

    Nach einem Autounfall habe ich vermutlich durch die Auslösung der Airbags einen Tinnitus erlitten. Der HNO stellte diesen fest und meinte dass es auch Behandlungsmethoden durch Klang geben würde.

    Nun wurde ich mit meiner Klangschale mehr und mehr aktiv. Immer wieder habe ich in unregelmäßigen Abständen und unterschiedlichen Längen, meinen Tinnitus mit dem Klang meiner Klangschale „behandelt“. Durch unterschiedliches Anschlagen und unterschiedlicher Entfernung/Postionen zu meinem Körper/Ohr, habe ich den Klang und die positiven Schwingungen in mir gespürt. Der Klang der Schale hat mit und gegen die Schwingungen meines Ohrgeräusch gearbeitet und diesen so vermute ich „aus mir heraus gezogen“. Durch die immer wiederholte Anwendung habe ich die Beschwerden bis auf ein Minimum (welches zu ertragen ist) mindern können. Und mein Inneres ist in Einklang mit mir gekommen.

  • Dr. Lena Schleissing (Freitag, 24. September 2021 14:41)

    Drei Klang-Engel für mich

    Klangschalen Schlaganfall SelbstanwendungIch erinnerte mich, dass Angelika Rieckmann mit hirnverletzten Patienten gearbeitet hat. Ich wollte gerne von ihr wissen, was man in einem solchen Fall zu beachten hat oder ob es da bestimmte Regeln gibt. Ich rief Angelika an und erlebte in einem langen, persönlichen, sehr zugewandten Gespräch viel Hoffnung und Bestätigung, dass Klangschalen in meinem Fall wirksame „Therapeuten“ sein können. Dieses Gespräch hat mir nicht nur Hoffnung und Information gegeben, sondern eine große Dankbarkeit in mir ausgelöst. Deswegen verleihe ich ganz feierlich im Nachhinein Angelika den Titel „Klang-Engel“.

    Die Klangschalen waren auch weiter eine gute Kontaktmöglichkeit. Jeder, der in mein Zimmer kam, wollte wissen, was das ist, was man damit machen kann, und die meisten haben die Klangschalen auch gleich ausprobiert. Einer der Therapeuten, die in der ersten Phase mit mir arbeiteten, war Peter Götz, der mich auf die Klangschalen in meinem Zimmer ansprach und erzählte, dass er gerade die Klangmassage-Ausbildung bei Peter Hess mit dem Seminar „Klangmassage III+IV“ beendet hatte und ihm nur noch die Supervision bis zum Klangmassagepraktiker fehlte.
    Der Leiter der Neurologischen Rehabilitation, Dr. med. Gerhard Weber, hatte ihm die Ausbildung und gleich ein ganzes Klangschalen-Set genehmigt, verbunden mit dem Auftrag, dass er die Klang-Arbeit in der Klinik einführt; und zwar sowohl bei der Behandlung von Patienten, als auch in Informationsveranstaltungen für Pflegepersonal und Therapeuten. Dr. Weber hat später uns gegenüber geäußert, dass er sich ganz bewusst für diese „neue, noch unbekannte Methode“ entschieden habe, weil er glaubt, dass die Zeit dafür reif sei.
    Über den Klangkontakt haben Peter Götz und ich uns angefreundet. Peter Götz hat mich während meines ganzen Klinikaufenthaltes oft besucht, zum Teil als offizieller Therapeut, oft aber auch in seinen Pausen. Der Kontakt mit ihm wurde so selbstverständlich, ein treuer Ermutiger in der längsten Geduldsprobe meines Lebens, sodass ich ihm ebenfalls die Auszeichnung „Klang-Engel“ verleihen möchte.

    Und noch von einem weiteren „Klang-Engel“ will ich berichten, von Maria Schmidt-Fieber. Viele Freunde und Bekannte haben sich telefonisch und per Post mit guten Wünschen und viel Anteilnahme bei uns gemeldet. Maria Schmidt-Fieber hat spontan angeboten, für ein paar Tage zu uns nach Regensburg zu kommen, um uns in der schwierigen Alltagssituation zu helfen. Maria kam für fast eine Woche, unterstützte Luis bei der häuslichen Arbeit, sprach ihm Mut und Trost zu, besuchte mich in der Klinik, übernahm einen Teil meiner Pflege und schenkte mir ein paar wunderschöne Klangmassagen – verbunden mit vielen liebevollen Gesprächen, die mir nicht nur Hoffnung und Mut gemacht, sondern auch viele praktische Hinweise gegeben
    haben, wie ich die Situation besser meistern kann. Daher bekommt Maria als Dritte die Auszeichnung „Klang-Engel“.

    Beim ihrem letzten Besuch in Regensburg hat sie meinem Physiotherapeuten gezeigt, wie man mit einer Klangschale muskuläre Verspannungen lösen kann. Seitdem benutzt dieser Therapeut ihre Technik regelmäßig, was dazu beiträgt, dass meine Beine wieder meine Beine werden. Und seitdem benutze ich auch selber diese Technik. Es tut so gut, wenn man mit einer klingenden Klangschale über die verhärteten Muskeln gleitet.

  • Frida Krammer (Donnerstag, 23. September 2021 14:41)

    Mein Kater Krabat hat sich als sehr erfinderisch und lernfähig erwiesen, als ich ihn ein wenig hungern lassen musste - er verweigerte das Futter, das frisch, aber nicht nach seinem Geschmack war. Ich hatte einen Beutel mit Katzenfutter bereit liegen, zum Auftauen, den ich dann tagelang suchte, zuerst mit den Augen und dann mit der Nase. Als ich den Beutel schließlich fand, war er aufgebissen und leergefressen. Neben den Mäusen, Ratten und Vögeln, auch Tauben sind darunter, ist das eine von Krabats Selbstversorgungsstrategien.

    Was mich aber am meisten in Erstaunen versetzte, war Krabats Wiederkehr nach drei einhalb Wochen Abwesenheit. Wir waren erst seit einem Monat umgezogen, als er bei seinem ersten Ausflug in die neue Umgebung verschwand. Ich dachte schon, er hätte versucht, in die alte Heimat zurückzukehren, doch er hieng mehr an mir als an seiner Umgebung und ich war gerührt, als er abgemagert wieder vor meiner Tür saß.

  • Heiko Mengele (Donnerstag, 23. September 2021 14:38)

    Bericht über Katze Samba und die Klangschalen

    Katze Samba und Ihre Schwester Fela sind wichtige Mitglieder unserer Familie. Fela sei hier nur kurz erwähnt. Sie lebt ihr eigenes unabhängiges Katzenleben und ist den ganzen Tag damit beschäftigt es sich gut gehen zu lassen.

    Samba jedoch, die Katze meiner Tochter ist eine besonders kluge Katze. Oft habe ich den Eindruck sie versteht, was ich sage und gibt Antwort. Sie ist viel menschenbezogener und anhänglicher. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass sie schon oft verletzt war und unsere Hilfe benötigte.

    Im oberen Stockwerk unseres Hauses habe ich mein Arbeitszimmer, in dem ich meditiere, Klangschalen spiele, Musik höre und viele andere gute Dinge tue. Besonders, wenn ich die Klangschalen anschlage, kommt Samba sofort angesaust ( wenn sie im Haus ist) , legt sich auf oder unter die Behandlungsliege und spitzt zuerst neugierig die Ohren. Dann entspannt sie sich ganz schnell. Oft schläft sie nach einer Weile selig ein. Auch die große Fußschale liebt sie sehr, wenn ich die sachte anschlage, schnüffelt sie erst vorsichtig dran, dann legt sie sich daneben. Während ich Klangschalenarbeit bei jemandem mache, will sie immer unbedingt dabei sein, übrigens auch beim Meditieren. Wenn ich sie aussperren will, kratzt sie so lange an der Tür, bis sie reingelassen wird oder ein anderes Familienmitglied sie wegträgt.

    Überhaupt hält sie sich in diesem Zimmer besonders gerne auf und übernachtet dort auch oft. Wenn ich abends vergessen habe die Türe zu schließen. Ich habe den Eindruck, dass sie einfach die Energie in diesem besonderen Zimmer liebt. Von wegen, Katzen suchen negative Energien, wie es der Volksmund behauptet.

    Nun aber zu einer ganz besonderen Geschichte mit Samba.

    Letztes Jahr im Juli, kurz vor den Sommerferien, wurde Samba von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Sie hatte eine offene Wunde und einen Schenkelbruch am linken Hinterbein. Zum Glück konnte sie sich noch heim schleppen und wir konnten sofort zum Tierarzt. Dieser stellte uns vor die Wahl Operation oder konservative Behandlung. Wir haben uns für Letzteres entschieden. Damit kam Allerhand auf uns zu, das Bein von Samba musste ruhiggestellt werden, 2 Wochen mussten wir sie in einen Hasenkäfig einsperren und nur unter Aufsicht rauslassen....das Ganze sollte mindestens 6 Wochen dauern, wie man uns mitteilte. Ich war geschockt. Bei aller Liebe, aber die ganzen Sommerferien eine sicher sehr bald unzufriedene Katze beaufsichtigen. Oh je!

    Da kam mir eine Idee. Warum sollte ich es nicht mit meinen geliebten Klangschalen probieren?? Gesagt getan. Zuerst habe ich unsere am Anfang noch sehr jämmerliche Katze gut versorgt und es ihr schön gemütlich im alten Hasenstall gemacht. Ich habe den Stall mitten in unser Wohnzimmer gestellt, dass sie sich nicht alleine fühlte. Dann habe ich intuitiv meine Lieblingsschale Jupiter-Körper geholt und ganz sanft über Samba angeschlagen. Sie hat sich bald entspannt und ist ganz erschöpft eingeschlafen. Von nun an habe ich für Samba mind. 3-4 täglich, immer wenn sie ärgerlich, unzufrieden oder traurig war, die Klangschale gespielt. Immer solange, bis sie sich entspannt hat und oder eingeschlafen ist. Dabei habe ich sie immer auch noch gestreichelt und beruhigend zu ihr gesprochen. Nur ein Mal ist sie während des Spielens ganz wütend und unruhig geworden und hat laut gejault. Meine Vermutung ist, dass sie hier das traumatische Erlebnis und den schweren Schock des Unfalls bearbeitet hat.

    Der Arzt war bei jeder Nachuntersuchung erstaunt , wie schnell sich Samba erholt. Und schon nach 3 Wochen hat er uns mitgeteilt, dass Samba ganz geheilt sei und nun wieder Schritt für Schritt nach draußen dürfe. Er konnte es sich nicht erklären, dass Alles so schnell und gut verheilt sei. Dass sei selbst für eine so junge Katze ( sie war damals erst ¾ Jahr alt) höchst verwunderlich. Das mit den Klangschalen hab ich nicht erzählt, der hätte es mir sowieso nicht geglaubt.

    Seither habe ich außer bei Menschen natürlich, die Klangschalen noch oft bei Verletzungen meiner Katzen eingesetzt und sie lieben sie nach wie vor. Besonders natürlich Samba.

  • Iris Otter (Donnerstag, 23. September 2021 14:36)

    Klangschale und Kindergarten.

    Natürlich steht auch hier der ganz normale Alltag mit Kindern im Vordergrund, aber er wird durch die Klangschalen gestützt und bereichert. Wenn ich zum Beispiel Morgens gegen 9 Uhr von einem Spielbereich zum nächsten gehe und dort die Klangschale erklingen lasse, um die Kinder in den gemeinsamen Morgenkreis in den Nebenraum zu rufen, bin ich immer wieder verblüfft über die Wirkung der leisen Klänge. Ich brauche keine Worte mehr, muss meine Stimme nicht gegen den Lärm erheben, damit man mich versteht. Denn manchmal tobt einfach der Bär und es ist schon früh am Tag sehr laut im Gruppenraum. Aber sobald die Kinder die Klangschale hören, werden sie ruhig, stehen auf und gehen in den Nebenraum um sich einen Platz auf einem Kissen zu suchen. Dieses Ritual bedurfte keiner großen Erklärung im Kreis, die Klangschale spricht auch hier wieder (wie so oft) für sich. Im Morgenkreis, in dem wir spielen, uns Neues erzählen und den Tag besprechen kommt die Klangschale ebenfalls zum Einsatz. Bei Gesprächsrunden geht sie beispielsweise von Hand zu Hand und hilft dem Sprecher sich zu konzentrieren und auch mutig zu sein. Gleichzeitig schulen wir die Achtsamkeit der Kinder, jedes gibt sich besondere Mühe die Klangschale nicht fallen zu lassen. Bei Geburtstagen lassen wir die Klangschale auch herumgehen und schicken mit dem Klang einen guten Wunsch an das Geburtstagskind. Selbstverständlich benutzen wir hier für kleine Hände eine kleine Schale.

  • Dr. Lars Stindel (Mittwoch, 22. September 2021 21:21)

    Klangschalen schaffen eine bequeme, solide Brücke zwischen Körperbewusstsein und dem was im Körper wohnt. Alles was nicht sichtbar ist an unserem Körper, ist Geist mit seiner unvergänglichen Natur. Es ist so angenehm, den Schwingungen der Klangschalen im Körper nachzuspüren. Die Gedanken kommen zur Ruhe, der Körper entspannt, der Geist wacht auf und nimmt sich selber wahr. Dass der Körper die Wohnung des eigenen Bewusstseins ist, wird traumgleich deutlich. Anhaftungen an Bewertungen und einengende Sichtweisen können sich im genussvollen Spiel mit der Klangschale auflösen. Klangschalen fegen die Last des Lebens aus Körper, Geist und Seele. Sie lassen Lebenskraft und Freude nachfließen. Leicht und frei. Im Atem. Im Klang.

  • Manuela Ehmann (Mittwoch, 22. September 2021 21:16)

    Klangschalen können Sie erheitern, aber auch nachdenklich stimmen

    Die vielfältigen Wirkungen, die Klangschalen auf uns Menschen haben, sind nicht verwunderlich. Sie beruhen auf der Resonanz, die zwischen uns und der Klangschale entsteht. Nach klassischer Vorstellung ist die Energie der Menschen in fünf oder sieben Zentren konzentriert, den so genannten Chakren.

    Jedes Chakra schwingt auf seiner eigenen energetischen Ebene, hat also eine eigene Resonanzfrequenz. Mit Hilfe von Klangschalen oder anderen Instrumenten ist es nun möglich, diese Schwingungen direkt oder indirekt zu beeinflussen.

    Wenn Sie eine große Klangschale anschlagen und an den Brustbereich bringen, können Sie diese tiefe Schwingung körperlich spüren, Sie werden „bewegt“. Aber auch die höheren bis höchsten Frequenzen der Schalen haben eine direkte Wirkung auf die Chakren.

    Neben der direkten Wirkung über die Chakren wirkt die Klangschalentherapie natürlich auch über das Hörbewusstsein auf uns ein.

    Je nach unserer Gemütslage, nach der Art der Schale und wie auf ihr gespielt wird, kann uns eine Klangschale froh oder traurig und mitfühlend stimmen; sie kann uns anregen oder beruhigen, aber auch Tore zu Bereichen unseres Bewusstseins öffnen, die uns sonst verschlossen sind.

  • Lisa Friedrich (Mittwoch, 22. September 2021 18:34)

    Damiana

    Dieser Tabakersatz ist besonders beliebt, aus 2 guten Gründen. Grund Nr.1: Dieses Kraut steigert die Liebeslust und intensiviert Orgasmen von Männern und Frauen. Es aktiviert die Libido. Perfekt geeignet für ein spannendes und intensives Liebesleben. Zudem soll es den Rausch vom Cannabis etwas verstärken. 2 Fliegen mit einer Klappe. Viele Frauen berichten vom Verbesserten Sexualleben. In bestimmten Kulturen wird diese Pflanze schon seit Jahrhunderten Traditionell dazu verwendet das Liebesleben zu verbessern. An Ratten getestet förderte dieses Mittel sogar die Potenz. Beziehungsweise wirkte es Symptomen von Impotenz entgegen.

    Damiana entspannt den Penis und fördert somit die Durchblutung. Man sagt dem Kraut nach kaum Nebenwirkungen zu haben und es lässt sich ebenso als Viagra Alternative verwenden. Zudem soll es beim Abnehmen helfen und Frauen in den Wechseljahren helfen. Es intensiviert die Empfindungen an der Klitoris, wirkt der Trockenheit der Scheide entgegen und sorgt damit für ein besseres Allgemeinbefinden.

  • Martin Mainz (Mittwoch, 22. September 2021 18:30)

    Hallo Jürgen ich rauche zur Zeit:

    Katzenminze ist eine beliebte Zutat in Räuchermischungen. Es verspürt zwar nicht jeder eine Wirkung, bei einigen Menschen treten aber sehr psychedelische und euphorische Effekte ein.
    Es kann einige Tage oder Wochen dauern, bis zum ersten Mal eine Wirkung auftritt – ähnlich wie bei Salvia Divinorum gibt es wohl eine Anfangstoleranz.
    Katzenminze kann man gut als Grundlage für die eigene Räuchermischung verwenden.

  • Iris Drehling (Mittwoch, 22. September 2021 12:32)

    Hallo Jürgen,

    Sie fehlt jeden Tag. Morgens, wenn sich niemand über den leeren Napf aufregt. Abends, wenn sich niemand unter die Bettdecke drängelt. Sie fehlt einfach. Jeden Tag.

    Über zwei Jahre nach der ersten Krebsdiagnose und zwei OPs mussten wir sie vor einigen Wochen gehen lassen. Als ich eines Tages nach Hause kam und Lissy weit ausgestreckt und flach atmend daliegen sah, mussten wir sofort handeln. „Ich könnte sie röntgen, aber was soll das bringen“, so unsere Tierärztin auf den Anblick des Häufchens Elend, dass keuchend vor ihr auf dem Behandlungstisch lag. „Ich sehe und höre, dass sie kaum Luft kriegt. Tut mir leid, da kann ich nicht mehr machen, als sie zu erlösen“, so drastisch das auch klingen mag, die aufrichtigen Worte verschafften mir ein wenig Erleichterung. Denn seit Wochen wusste ich, dass es nicht mehr lange dauern würde. Und nun war der Tag gekommen: Das, was gerade passierte, war das Ende eines Lebens. Zu viert standen wir um den Behandlungstisch herum: Mein Mann, meine fünf Jahre alte Große, mein zweijähriger Kleiner und ich. Stille, die plötzlich durch ein lautes „Katze kuscheln“ unterbrochen wurde: Mein Kleiner fordert Lissy zum Spielen auf. Er versteht noch nicht, dass er nun Abschied nehmen muss.

    Während die Ärztin die Spritze aufzieht, verlasse ich mit meinen Kindern den Behandlungsraum, damit sich mein Mann in Ruhe von unserer Lissy verabschieden kann. Ich erkläre meiner großen, starken Tochter, was gerade mit unserer Katze passiert. Rufe ihr nochmal die lange Krankheit in Erinnerung. Sage zum gefühlt tausendsten Mal, dass alles, was geboren wird auch stirbt. Und ich erkläre, was es für ein großes Glück ist, den Schmerz der Krankheit mit dem Akt des Einschläferns beenden zu können. Denn so oder so: Der Tod ist unausweichlich. Sie bricht in Tränen aus, ich nehme sie fest in den Arm und lasse sie weinen. Sie weint heftig und laut. Lässt Trauer, Wut und Verzweiflung raus – ich wusste ja, dass es so kommen würde. Unter lautem Schluchzen äußert sie den Wunsch wenigstens ‚Tschüss‘ zu sagen. Also, betreten wir nochmal den Behandlungsraum. Mit roten, tränengefüllten Augen blickt mein Mann zu seiner weinenden Tochter. Es ist soeben passiert. Lissy ist tot. Vier Kinderhände streicheln den leblosen Körper. Nun hat auch mein Kleiner begriffen, dass etwas Trauriges passiert sein muss. Nun weint auch er.

    Die letzten Details kläre ich allein mit der Ärztin. Die Familie kommt im Wartezimmer zur Ruhe. Zum letzten Mal streichle ich den leblosen Körper, flüstere ihr zu, welch großartige Katze sie für uns war und gehe raus.

    Auf dem Heimweg herrscht Stille.

    Als Mitbewohnerin ist Lissy einst zu uns gekommen, gegangen ist sie als Familienmitglied.

  • Felix Crelling (Dienstag, 21. September 2021 23:50)

    Katzenlaute


    Katzen haben nur wenige Laute. Bekannt ist natürlich der Schmerzensschrei, wenn wir z.B. der Katze aus Versehen auf den Schwanz treten. Aber den stoßen alle Säugetiere aus, und auch dem Menschen ist dieser Schrei nicht fremd. Er ist also nicht unbedingt katzentypisch. Typisch für Katzen - oder besser Kater - ist dagegen ihr Drohgesang, der hört sich wie ein warnendes Heulen an. Dabei stehen sich zwei Tiere mehr oder weniger kampfbereit gegenüber, manchmal werfen sie sich auch angriffslustig auf die Seite und zeigen ihre Krallen.

    Das berühmte Schnurren der Katzen erinnert fast an ein Brummen. Das Geräusch wird im Kehlkopf der Katze beim Ein- und Ausatmen erzeugt. Am Schnurren sind die Kehlkopfmuskeln und die Stimmbänder beteiligt. Letztere vibrieren, wenn die Luft an ihnen vorbeistreift. Die Katze beeinflußt das Schnurren mit ihren Muskeln nicht willentlich, sondern was hier abläuft, ist quasie ein Automatismus. Im Gegensatz zum Schnarchen von Menschen, daß nur beim Einatmen entsteht, schnurrt die Katze auch kontinuierlich beim Ausatmen. Da sie praktisch immer durch die Nase atmet, kann sie beim Schnurren den Mund ruhig zulassen. Schnurren zeigt meist, daß sich die Katze wohlfühlt. Dies gilt allerdings nicht immer. Manche Katzen schnurren auch, wenn sie sehr krank sind, aus Gründen, die wir heute noch nicht verstehen.

  • Birgit Talheimer (Dienstag, 21. September 2021 23:49)

    Hund und Katze im Konflikt

    Die beste Verteidigung einer Katze gegen einen Hund ist der Angriff, verbunden mit heftigem Fauchen. So mancher Hund weiß mittlerweile ganz genau, warum er sich mit keiner Katze mehr einläßt, denn die hinterläßt meist einige schmerzhafte Kratzer auf seiner Nase. Eine Katze, die vor einem Hund flieht, zieht meistens den kürzeren. Sie kann nur kurzfristig zum Sprint ansetzten, während der Hund ein ausdauernder Läufer ist. Irgendwann wird er deshalb die Katze mit Sicherheit einholen. Ihre einzige Chance, dem zu entgehen, sind ihre Kletterfähigkeiten. Ein Baum, eine Mauer oder ein Gesims können die Rettung bedeuten.

    Vielleicht ist die Ähnlichkeit zwischen dem Fauchen einer Katze und dem Zischen einer Schlange kein Zufall. Beim Fauchen soll es sich um einen Fall von Nachahmung zum eigenen Schutz handeln. Selbst Artgenossen gegenüber imitiert die Katze eine Schlange, um den Eindruck zu erwecken, sie sei giftig und gefährlich zugleich. Lautloser, aber ebenso eindeutig, ist die Stellung der Ohren.

  • Dr. Veronika Kirchner (Dienstag, 21. September 2021 23:49)

    Katzenreviere

    Katzen, die regelmäßig nach draußen können, besetzen dort auch ein Revier. Dies ist übrigens keineswegs scharf abgegrenzt, sondern kann sich durchaus mit denen anderer Katzen überlappen. Verhaltensforscher haben Katzenpopulationen auf Bauernhöfen und in Versuchsanlagen untersucht. Dabei stellte sich heraus, daß Katzen eine Art Ruherevier haben, in das sie sich sicher zurückziehen können. Das ist bei Hauskatzen meist der Platz im Haus des Menschen. Besondere Sicherheit vermittelt ihnen dann noch ein Versteck, meist ein höher gelegener Rückzugswinkel. Dazu kommen Reviere für die Jagd, die Rast, aber auch für solch gemütliche Dinge wie das Sonnenbaden. Ein solches System kann nur funktionieren, wenn die Katze die verschiedenen Reviere durch besondere Duftmarkierungen, auch Pheromone genannt, erkennbar macht. Jeder Katzenbesitzer kennt das. Die Katze reibt ihr Köpfchen seitlich vom Kinn bis zum Ohrenansatz. Dabei setzt sie von den Gesichtsdrüsen abgesonderte Marken, die eine beruhigende, beschwichtigende Funktion haben. Im strengen Sinn schmust die Katze also nicht mit uns, wenn sie ihren Kopf an uns reibt, sondern sie setzt ihre Gesichtspheromone an uns ab. Wir werden ähnlich von ihr markiert, wie Tischbeine, Regalecken oder ähnliches. Das markierte Objekt gehört dann zu ihrem familiären Umkreis.

    An den eigenen Wohlfühldüften kann sich die Katze manchmal auch selbst berauschen. Dann räkelt sie sich beispielsweise auf dem Teppich herum und streicht daran ihre Kopfpheromone ab. Köpfchenreiben ist für das Tier sicher sehr angenehm.

    Katzen reiben sich auch gegenseitig aneinander. Und zwar diejenigen, die ihr Territorium mit anderen Artgenossen teilen müssen. Es scheint eine Form des gegenseitigen Markierens zu sein, um einen spezifischen Geruch für die Gruppe zu schaffen.

    Das Territorium ihrer Menschen sehen Katzen immer auch als ihr eigenes an. Für sie ist unser Reich 100%ig auch ihr Reich. Es ist ihr Zuhause. Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen außen und innen. Die Katze lebt in einem von ihr streng gekennzeichnetem Territorium. Sie unterteilt es zu unterschiedlichen Zwecken in mehrere verschiedene Bereiche, in sogenannte Funktionszonen, bei denen sich einige auch überlagern können. Die verschiedenen Reviere und Plätze der Katze sind durch für uns kaum erkennbare Wege miteinander verbunden. Die Tiere setzen hier gerne Duftmarken und können auf diese Weise sogar einer anderen Katze mitteilen, wann und wer hier langgegangen ist. Sie haben mehrere Möglichkeiten, Duftmarken zu setzen. Neben dem Markieren mit Kopfpheromonen ist sicher das Harnmarkieren das bekannteste. Dabei spritzt das Tier mit seiner Afterdrüse Urin gegen Bäume, Pfosten, Büsche, Wände und dergleichen. Einige Katzen machen dies auch im Haus, zum Leidwesen der Mitbewohner. Harnmarkierungen sind die für den Menschen unangenehmste Art der Duftmarken. Sie gehören aber zum natürlichen Verhalten der Katze und haben nichts mit Unsauberkeit zu tun. Auf diese Weise versprühen sie im Urin enthaltene Pheromone.

    Für den Menschen äußerst unangenehm ist auch das Kratzen der Katze an Möbeln, Teppichen oder Tapeten. Dies geschieht einerseits bei jeglicher Art von Erregung oder Streß, um das Revier abzusichern. Andererseits, betreibt die Katze dabei auch Krallenpflege, wenn sie kratzt. Während sie die Hornschuppen der Hinterkrallen abkaut und sich auf diesem Weg ihre "Nägel" stutzt, werden die Vorderkrallen beim Kratzen abgeschilfert. Danach sind sie besonders spitz. Außerdem setzt die Katze beim Kratzen Duftmarken, denn auch an der Unterseite der Vorderpfoten befinden sich Duftdrüsen.

  • Dr. Elisabeth Jäckle (Dienstag, 21. September 2021 23:04)

    Imponiergehabe von Hausmäusen

    Als olfaktorische Kommunikation bei Hausmäusen bezeichnet man in der Biologie den Informationsaustausch und die Kommunikation über Gerüche bei Hausmäusen (Mus musculus), also mit Hilfe der olfaktorischen Wahrnehmung.

    Hausmäuse leben in der Regel in Gruppen, die bis zu 50 Individuen umfassen können, und weisen ein komplexes Sozialverhalten auf, weswegen sich bei ihnen im Verlauf der Stammesgeschichte auch ein komplexes Kommunikationsverhalten entwickelt hat. Hierbei läuft die Kommunikation zum Großteil über Gerüche, welche hauptsächlich dem Urin entspringen, aber auch den Schweißdrüsen unterseits der Füße und an den Seiten des Rumpfes. Die Gerüche geben unter anderem Auskunft über körperlichen Zustand wie Tragzeit, „Besitzrechte“ (speziell in Bezug auf das Revier), derzeitiges Sozialverhalten und Position innerhalb der Rangordnung sowie andere Sachverhalte. Vergleichsweise unbedeutend für die Kommunikation mit Artgenossen ist die visuelle Wahrnehmung, während die auditive Wahrnehmung zumindest in der Mutter-Nestling-Kommunikation und bei Rangordnungskämpfen eine wichtige Rolle spielt.

    Wegen ihrer häufigen Haltung als Labortiere ist das Verhalten der Hausmäuse und der Ratten besonders gut erforscht.
    Zusammensetzung des Urins

    Der Urin von Hausmäusen bildet die Basis der olfaktorischen Kommunikation von Hausmäusen. Neben dem gewöhnlichen Harnstoff und sonstigen Abfallprodukten enthält der Urin spezielle Chemikalien: flüchtige Duftstoffe von geringer molarer Masse sowie nicht flüchtige Proteine von höherer molarer Masse. Durch die genetische Diversität der Hausmäuse bedingt hat jedes Tier einen eigenen Geruch, dazu tragen speziell die extrem variablen (und somit polymorphen) Gene des Haupthistokompatibilitätskomplexes (kurz MHC) bei. Weiters enthält der Urin große Mengen von „Major Urinary Proteins“ (kurz MUP) aus kleinen Lipocalin-Proteinen. Diese Proteine werden in der Leber produziert und in der Niere in den Urin gefiltert. Der Urin adulter Männchen enthält 30 Milligramm MUP pro Milliliter Urin, der Urin adulter Weibchen enthält 40 Prozent mehr. Diese Proteine binden die Duftstoffe in einen zentralen Hohlraum, aus dem sie langsam entweichen. Dieses mit Proteinen geformten Gebilde für die Markierung bezeichnet man als „Retard-Kapseln“. Der Geruch wird in Variationen vererbt, somit können Hausmäuse selbst lange nicht präsente Verwandte schnell wiedererkennen[1].

  • Prof. Ernst Wallraf (Dienstag, 21. September 2021 23:02)

    Als Imponierverhalten (engl.: overawing) wird in der Verhaltensbiologie ein angeborenes spezielles Drohverhalten und Lockverhalten bezeichnet, das bei rivalisierenden Geschlechtsgenossen eine einschüchternde, und auf das andere Geschlecht anziehende Wirkung ausüben soll. Imponierverhalten beruht grundsätzlich auf zur Schau gestellter Potenz oder Vitalität, die für die sich dabei siegreich behauptenden, meist männlichen Rivalen mindestens in der Kopulation mit den so 'eroberten' Weibchen gipfelt. Bei manchen Arten erfolgt anschließend die Bildung von Brutpaaren, welche also der Sicherung der Vermehrung dienen; das männliche Imponierverhalten hingegen dient der Herausbildung einer hierarchischen Ordnung, durch die sich das Natürliche Zuchtwahlgesetz erfüllt (Auslese der zur jeweiligen Umwelt optimal passenden Gene bzw. Lebewesen/ s. Darwin), die vitale Konstanz oder auch Evolution der Arten gewährleistend. Angriffe gegen rivalisierende Geschlechtsgenossen erfolgen niemals ohne vorheriges Imponieren, da sein Zweck die gegenseitige Abschätzung der Potenz ist. So sieht der stark unterlegene Kontrahent sein So-Sein in der Regel gefühlsmäßig/intuitiv sofort ein und wendet sich der Suche eines anderen Balzplatzes zu. Erst nahezu ebenbürtige Imponiergegner, die sich wechselseitig nicht einzuschüchtern vermögen, messen im konkreten Zusammenstoß ihre Kräfte, bis einer die Flucht ergreift.

  • Melanie Janosch (Dienstag, 21. September 2021 21:29)

    Hallo Jürgen,

    ich hoffe Du kann mit evtl.
    jemand weiterhelfen?!?

    Habe gestern Nacht schon die ganze Zeit rumgegoogelt, aber nicht wirklich was gefunden :-(

    Ich werde euch mal meine Geschichte erleutern!!

    Mein kleiner Kater Gismo war noch nicht einmal 2,5 Jahre alt, er hatte alle Impfungen und war putz Munter. Er war eine reine Hauskatze, die ab und zu auf dem Balkon saß.

    Mein Kleiner ist aber am 9 Oktober einfach so gestorben... als ich
    gegen 2 Uhr Nachts ins Bett gingen haben wir noch fröhlich geschmust und ein bisschen gespielt, wie wir es sonst immer taten!!! Also gab es keinerlei Anzeichen dafür, das er evtl. krank sei.

    Auf jeden fall gegen 8 Uhr.. kam er ganz hektisch mit weit aufgerissenen Augen in mein Zimmer gerannt, mit sehr weit nach hinten gezogenen Ohren und im Wohnzimmer war alles voller Kot!!!

    Er hat sich unter meinem Bett versteckt und ich konnte sehen, das er ganz doll gehächelt hat, wie er es immer gemacht hat, wenn er sich mal übergeben musste.. aber die augen waren so unheimlich weit aufgerissen, das er wie bessesen aussah.

    Ich bin schnell durch die Wohnung gerannt um mich anzuziehen und die Katzentasche zu holen, um dass wir schnell zum Arzt fahren konnte... doch als ich wenige Minuten später hoch kam, lag er schon tot da :-((((

    Die ungewissheit macht mich irgendwie wahnsinnig und ich bin immer noch super traurig :-(((

    Ich wollte ihn nicht beim Tierarzt aufschlitzen lassen, so haben wir ihn bei meiner Oma im Garten beerdigt und so weiss ich wo er ist.

    Nur dieser plötzliche Tod will mir einfach nicht aus dem Kopf gehen.

    Hatte jemand von euch ein ähnliches Erlebnis und kennt vielleicht die Ursache???

    Würde mich freuen, wenn Du mir weiterhelfen kann!!!!!


    Passt gut auf eure Süßen auf!!!

    Melanie

  • Eberhard Ginger (Dienstag, 21. September 2021 21:27)

    Muschi nannten wir das kleine Kätzchen. Weiß war sie mit schwarzen Flecken. Und sie liebte Menschen. Und ich liebte sie. Sie hatte ihren eigenen Kopf: Wenn ich meine Hausaufgaben machte, wollte ich so gerne, dass Muschi bei mir auf dem Schoß liegt. Aber das wollte Muschi nicht. Nahm ich sie hoch und setzte sie auf meinen Schoß, um ihr meinen Wunsch zu verdeutlichen, sprang sie sofort wieder runter. Sie konnte sich prima ausdrücken. Dafür durfte ich sie im Puppenwagen spazieren fahren. Ich deckte sie schön zu, so dass nur noch das Köpfchen mit den großen Augen neugierig in die Welt heraus guckte. Und weil Muschi von der Straße kam, war ich der Meinung, dass sie auch mal draussen herumlaufen musste. Also habe ich ihr ein Brustgeschirr gehäkelt, das ich ihr umlegte. Das fand sie anfangs noch spannend. Auch den Gang durchs Treppenhaus runter auf die Straße fand sie noch interessant. Unten auf der Straße wollte ich sie wie einen Hund auf dem Bürgersteig spazieren führen. Da war Muschi aber total dagegen: Sie wurde panisch und und wehrte sich verzweifelt gegen Leine und Brustgeschirr. Schnell ging ich mit ihr zurück in die Wohnung, wo sie sich bald beruhigte. Und so wurde Muschi eine reine Wohnungskatze. Muschi lag sehr gerne bei meinem Großvater. Wenn er sich zum Mittagsschläfchen auf die Couch legte und sich sein dicker Bauch hob und senkte, hob und senkte sich auch Muschi. Denn Muschi lag für ihr Leben gerne auf seinem Bauch. Lag sie nicht auf dem Bauch meines Großvaters, war sie mit größter Wahrscheinlichkeit in der Küche anzutreffen: Denn dort stand der große Ofen, der Heizung und Kochherd in einem war. Er wurde den ganzen Tag befeuert und verströmte dadurch eine wohlige Wärme. Meine Mutter hatte ihr ein dickes Kissen auf den großen Ofen gelegt. Darauf thronte Muschi und schlummerte wohlig im mollig Warmen.

  • Dr. Tanja Schlessig (Dienstag, 21. September 2021 21:26)

    Damiana verleiht Deinem Joint eine ordentliche Portion Sinnlichkeit. Dieser Strauch gehört zur Familie der Passifloraceae und wächst in seiner Heimat von Südtexas bis nach Südamerika und in der Karibik. Dieses Kraut wurde traditionell als Zutat eines mexikanischen Likörs verwendet. Damiana bietet Dir bestimmte Noten von Minze und Gewürzen, wobei der Geschmack nicht überwältigend ist und der herrliche Duft Deiner gewählten Cannabissorte nicht überdeckt wird.

  • Eric Niegum (Dienstag, 21. September 2021 16:28)

    Im Schatten dieser Weide ruht
    Ein armer Mensch, nicht schlimm noch gut.
    Er hat gefühlt mehr als gedacht,
    Hat mehr geweint als er gelacht;
    Er hat geliebt und viel gelitten,
    Hat schwer gekämpft und - nichts erstritten.
    Nun liegt er endlich sanft gestreckt,
    Wünscht nicht zu werden auferweckt.
    Wollt Gott an ihm das Wunder tun,
    Er bäte: Herr, o lass mich ruhn!

  • Prof. Erwin Klein (Dienstag, 21. September 2021 16:28)

    In Großbritannien sind Hunderte Katzen mutmaßlich an einer seltenen Krankheit gestorben. Das berichtete der Sender Sky News am Donnerstag unter Berufung auf Angaben der Tierarztvereinigung Royal Veterinary College. Mindestens 330 Katzen sollen demnach gestorben und mehr als 500 in Tierkrankenhäusern behandelt worden sein. Allerdings gehen die Fachleute von einer hohen Dunkelziffer aus, da nicht alle Ärzte ihre Zahlen an die Vereinigung melden.

    Die sogenannte Panzytopenie könnte Experten zufolge in Zusammenhang mit kontaminiertem Katzenfutter stehen. Die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen sollen bei erkrankten Tieren schnell abnehmen, was tödliche Folgen haben kann. Bestimmte Trockenfutter einiger Hersteller wurden aus Vorsicht dem Bericht zufolge zurückgerufen.

    Die britische Lebensmittelbehörde teilte mit, es gebe keine Hinweise darauf, dass der Ausbruch auch für Menschen eine gesundheitliche Gefahr darstellen könne.

  • Bettina Grießmann (Dienstag, 21. September 2021 15:44)

    Hallo, mein 5-jähriger Kater Simba (Europ.Kurzhaar) ist vor 14 Tagen binnen weniger Minuten plötzlich und unerwartet nach einem kurzen Ausgang in den Garten verstorben. Der Kater folgte mir bis ins Haus, kippte zur Seite (die Hinterläufen schienen gelähmt zu sein) dann begann er zu krampfen. Er röchelte, kämpfte ums Überleben, machte dann unter sich und gab zwei laute Schreie ab, bevor er für immer die Augen schloss. Für mich unbegreiflich und ein traumatisierendes Erlebnis. Ich komme über den schmerzlichen Verlust meines Tieres nicht hinweg. Vergiftung schließe ich aus - ich war zu dem Zeitpunkt mit ihm im Garten. Aber etwas zur Vorgeschichte: Im Nov 2019 schien Simba Opfer eines Unfalls geworden zu sein denn er kehrte an einem Tag mit äußeren Schürfwunden an Nase und Hinterläufen sowie ein in Schlamm gebettetes Fell humpelnd nach Hause zurück. Wohlgemerkt er hielt sich stets im unmittelbarer Nähe des Hauses auf. Der Tierarzt untersuchte den Kater und machte eine Röntgenaufnahme lediglich von der Lunge. Diese sowie die Rippen schienen okay. Zuhause verbesserte sich der Zustand etwas dennoch spürte das Tier beim Hochheben einen Schmerz. Drei Wochen nach dem 1. Arztbesuch kehrte ich zurück zur Praxis da meine Katze ohnehin die jährlichen Impfungen benötigte. Der Tierarzt untersuchte die Katze und erwähnte eine weitere Röntgenaufnahme - sollte sich der Zustand nicht bessern. Das war im Dezember 2019. Der Zustand wurde besser, meine Katze zeigte bis an dem besagten Tag keine Unauffälligkeiten. Er erschien etwas ruhiger – was im Winter für ihn jedoch nicht ungewöhnlich war. Eine Herzkrankheit wage ich auszuschließen. Deshalb meine Frage: Könnte eine Thrombose aufgrund innerer Verletzungen, Prellungen etc. den Tod meiner Katze hervorgerufen haben? Ich mache mir schwere Vorwürfe und fühle mich für den Tod meines Katers verantwortlich da ich auf eine vollständige Röntgenaufnahme hätte bestehen sollen. Zwischen dem (vermutlichen) Unfall und Simba’s Tod lagen knapp 8 Wochen Gruß... Bettina G.